03jugend gruendetBad Wurzach - Finale! Sie haben es geschafft, Miriam Rohde, Simon Hammer (rechts) und Benjamin Schick (links), Schüler des Salvatorkollegs Bad Wurzach. Sie haben sich mit ihrem herausragenden Businessplan und ihrer ausgezeichneten Leistung im Planspiel als eines der zehn besten Teams für das Jugend gründet Finale 2019 am 24. und 25. Juni 2019 in Stuttgart qualifiziert. Das Bundesfinale wird in Form der Zukunftsgründermesse im Porsche-Ausbildungszentrum in Stuttgart ausgetragen.

 

Ein Schuljahr lang schlüpften rund 4.000 Schülerinnen, Schüler und Auszubildende in die Rolle von Start-up Gründern. Sie entwickelten eine innovative Geschäftsidee. Sie erstellten einen Businessplan dafür, erlebten im Anschluss mit einem virtuellen Unternehmen die Höhen und Tiefen der Konjunktur, und sie versuchten mit strategischen Entscheidungen ihr Unternehmen möglichst nachhaltig zum Erfolg zu führen. 739 Businesspläne wurden in diesem Jahr eingereicht.

 

Die Geschäftsidee der Bad Wurzacher Schülerin und Schüler, die sich VALUTA GmbH nennen, ist „D.O.T. Decentral Operating Terminal“ und ist ein System für bargeldloses Bezahlen mit Kryptowährungen im Einzelhandel, bestehend aus einer App für den Kunden und einem kleinen Terminal, dem D.O.T., für den Einzelhändler. Ihr Ziel ist, ein neues digitales Zahlungssystem auf den Markt zu bringen. Eines, das sicher, anonym und dezentral ist, zu dem jeder einen einfachen Zugang hat und schnell und sicher mit seinem Smartphone bezahlen kann.

 

Neun weitere Teams aus Berlin, Geisenheim, Bebra (Hessen), Bruchsal (Baden-Württemberg), Meschede (Nordrhein-Westfalen), Donauwörth (Bayern) und Oppenheim (Rheinland-Pfalz) konnten sich für das Bundesfinale qualifizieren. Sie alle werden auf der Zukunftsgründermesse in Stuttgart versuchen, die Jury von sich und ihren innovativen Geschäftsideen an ihren selbst gestalteten Messeständen zu überzeugen. Der Einsatz lohnt sich: Auf das Siegerteam wartet eine geführte Reise ins Silicon Valley (USA).

 

Neben dem D.O.T. werden die Finalisten-Teams auf der Zukunftsgründermesse Geschäftsideen für eine App gegen Mobbing präsentieren, Ideen für ein Plug-in für Videospiele, das Menschen mit Sehbehinderungen hilft, geräuschhemmende Ohrenstöpsel, die Tinnitus unterdrücken, eine App zur einfachen und schnellen Berechnung von Flächen mit Rundum-Service, eine in die Straße verbaute Schiene für Elektro-Fahrzeuge, Individuelle Handyhüllen aus recyceltem Plastik, in die Badehose integrierte Luftkissenpolster für Notsituationen, ein Armband mit App, das Angreifer abschrecken soll und Pads, die als Waage und Einkaufs-App dienen.

 

Nach der Zukunftsgründermesse erwarten die Jugend gründet Finalisten Vorträge zu E-Mobilität und Car-Connectivity im Porsche Ausbildungszentrum. Am Dienstag nach der Siegerehrung sind sie zur Besichtigung des Porsche-Ausbildungszentrums und anschließend zu einem Besuch im Witzemann
Coworking Space mit Gründergesprächen eingeladen. Zum Abschluss können die Finalisten bei einer Stadtführung Eindrücke von Stuttgart mit auf den Weg nach Hause nehmen.

 

Jugend gründet wird seit 2003 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und steht auf der Liste der von der Kultusministerkonferenz (KMK) empfohlenen Schülerwettbewerbe. Für Konzeption und Umsetzung des Wettbewerbs ist das Pforzheimer Steinbeis-Innovationszentrum verantwortlich.

 

 

Pressemitteilung "Jugend gründet"

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