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Bad Wurzach - Nachdem am Vormittag vom Gemeindewahlausschuss die Ergebnisse von Kreistags- und Ortschaftsratswahl durchwinken konnte, stand am Dienstagabend, nachdem Wahlleiterin Elke Osterkamp und ihr gesamtes Wahlhelferteam den gesamten Nachmittag sämtliche Stimmzettel noch zweimal überprüft hatte die Ergebnisse der Gemeinderatswahl zur Verabschiedung an. Bild: Bürgermeisterin Alexandra Scherer (rechts) bedankt sich am Ende der Sitzung bei Wahlleiterin Elke Osterkamp, stellvertretend für alle Wahlhelfer sowie bei den Kandidaten die sich zur Wahl gestellt hatten.

 

 

Bürgermeisterin Alexandra Scherer erklärte zu Beginn der pünktlich um 19.00 Uhr beginnenden Sitzung, dass aufgrund eines Softwareproblems einige Stimmen bei der ersten Auszählung nicht erfasst worden waren. Dieser Fehler konnte bei der zweimaligen Überprüfung nun gefunden werden. Das neue Ergebnis hatte jedoch keinen Einfluss auf die Sitzverteilung und auch keine Konsequenzen für die gewählten Kandidaten.

 

Die größte Veränderung bei der Stimmenanzahl ergab sich für den CDU-Kandidaten Alois Jäger für Ziegelbach: Von den 222 durch den Erfassungsfehler zunächst fehlenden Stimmen entfielen allein auf ihn 210. Damit konnte er zwar den Rückstand gegenüber seinem Ziegelbacher Konkurrenten Martin Häfele von den Freien Wählern, dem dagegen 9 Stimmen abhanden kamen, auf 141 Stimmen verringern. Das Mandat für Ziegelbach erhält aber dennoch Häfele. Besonders ärgerlich für Jäger: weil die CDU keinen Ausgleichssitz erhält, gilt er ebenso wie Carola Gut bei den Freien Wählern für Dietmanns als nicht gewählt und hat somit in den nächsten fünf Jahren keine Chance, als Nachrücker in den Gemeinderat einzuziehen.

 

Die Nachzählung ergab zwar für die meisten Kandidaten leichte Korrekturen, die sich aber -– abgesehen bei Martin Häfele – im Bereich von Plusminus 1-4 Stimmen bewegten.

 

 

Elke Osterkamp zeigte sich begeistert von ihrem Team: „Die haben heute Mittag alles stehen und liegen gelassen, haben ohne Mittagspause sich an die Arbeit gemacht. Ohne diese tollen Kollegen wäre gar nichts gegangen.“ Stellvertretend für ihr Team erhielt sie von den anwesenden Kandidaten, dem Ausschuss – der dieses Mal aus Alfons Diem, Markus Feirle, Franziska Link-Bodenmiller und Robert Stützle bestand – sowie von Bürgermeister Alexandra Scherer und Protokollant Martin Tapper den verdienten Applaus. „Sie haben ihre Feuerprobe mit dieser Kommunalwahl bravourös bestanden.“

Die Bürgermeisterin ging in ihrem Resümee auf den gestiegenen Frauenanteil, der jetzt mit 27,3 % sich zwar verbessert habe, aber dennoch noch ausbaufähig sei.

 

Sie dankten allen Wahlhelfern, vor allem aber „den vielen KandidatInnen, die sich zur Verfügung gestellt haben.“ „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Neugewählten, aber auch auf ein gutes Miteinander mit den Ortschaftsräten. Gemeinsam werden wir Bad Wurzach weiterbringen.

Diese Wahl war mit richtig viel Arbeit verbunden, beim Auszählen, aber auch bereits bei den Vorbereitungen. Wir waren drei Tage lang an der Kapazitätsgrenze.“

Nach der Abstimmung mit einstimmigem Votum und den Unterschriften der Ausschussmitgliedern unter die amtliche Niederschrift waren nach einer halben Stunde die vier Wahlen des 26. Mai 2019 – zumindest für die Verwaltung –Geschichte.

 

Bericht und Bild Uli Gresser

 

 

 

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