titelBad Wurzach - Rund 80 Teilnehmer füllten am Sonntag, 19. Mai beim Oberschwäbischen Naturschutztag den Sitzungssaal in Maria Rosengarten in Bad Wurzach. Rege und kontrovers wurde die Problematik des starken Vogelrückgangs am Rohrsee diskutiert. Verschiedene Standpunkte wurden beleuchtet und es konnten viele konstruktive Gedanken und Ideen zur Verbesserung der Situation ausgetauscht und entwickelt werden.

 

Der Rohrsee in der Nähe von Bad Wurzach wurde bereits 1938 wegen dem Vorkommen vieler bedrohter Wasservogelarten als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Der Rohrsee hat sowohl Bedeutung als Brutgebiet seltener und bedrohter Vogelarten als auch als eines der bedeutendsten Rastgebiete Süddeutschlands und ist aus ornithologischer Sicht ein Gebiet mit gesamtstaatlicher Bedeutung. Aus diesem Grund ist der Rohrsee heute ein europäisches FFH-Gebiet zum Schutz von Pflanzen (Flora), Tieren (Fauna) Lebensräumen (Habitate) und als Vogelschutzgebiet Teil des europäischen Natura-2000-Netzwerkes.

 

Bereits zur Frühwanderung ins Wurzacher Ried fanden sich über 30 Teilnehmer ein. „Besonders gefreut haben wir uns über die Teilnahme einiger Jugendlicher, die sich interessiert an der Diskussion beteiligt haben,“ freut sich Horst Weisser, Leiter des Naturschutzzentrums Wurzacher Ried. Bei der zweistündigen Exkursion am Nachmittag an den Rohrsee konnten die Teilnehmer unterschiedliche Vogelarten beobachten. Eine Vielzahl verschiedener Entenarten, Kormorane, Kiebitze sowie einige Raritäten, wie der Schwarzstorch, gaben sich ein Stelldichein.

 

Weitere Infos und Detailprogramm unter: www.bno-ev.de und www.wurzacher-ried.de.

 

Der Oberschwäbische Naturschutztag ist eine gemeinsame Veranstaltung von:
• Bund für Naturschutz in Oberschwaben e.V.,
• Naturschutzzentrum Wurzacher Ried,

 

 

Pressemitteilung des Naturschutzzentrum Wurzacher Ried

Bilder: Thomas Hoppe

 

 

naturschutztag

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