09fenken meister

Kronau - Mit 2 Siegen am vierten, und damit letzten Wettkampftag der 2. Bundesliga Südwest sicherten sich die Fenkener Luftgewehrschützen in Kronau ungeschlagen den Meistertitel, und haben sich damit für die Relegationswettkämpfe zur 1. Bundesliga qualifiziert!

 

Bereits in der ersten Begegnung gegen Heitersheim wollte das Fenkener Team alles klar machen, denn bereits ein Sieg aus den verbleibenden beiden Wettkämpfen reichte für die Meisterschaft aus. Auf Position 1 kam es zu einer hochklassigen internationalen Begegnung. Dane Sampson, australischer Nationalschütze auf Fenkener Seite traf auf die Schweizer Nationalschützin Fabienne Füglister von Heitersheim. Sampson schoss mit 398 (von 400 möglichen) Ringen erneut ein hochklassiges Ergebnis. Füglister „leistete“ sich 2 Neuner mehr und brachte es auf 396. Der erste Einzelpunkt war damit unter Dach und Fach. Markus Abt auf Position 2 tat sich erneut schwer in seinen Wettkampf zu finden. Mit 97 / 97 in den ersten beiden Zehnerserien war er sichtlich unzufrieden. Mit 99 und 98 in den Serien 3 und 4 kämpfte er sich aber zurück, und gewann seinen Wettkampf noch mit 391 gegen Susanne Schladebach, die es auf 388 brachte. Auch Melanie Stabel auf Position 3 bestätigte ihre derzeit bestechende Form, und gewann ihr Match souverän mit 392:384 gegen Dominik Vidakovic. Sehr starke 395 gelangen Sophie Petry auf Position 4, dem hatte ihre Gegnerin Sophie Mehlig lediglich 383 entgegen zu setzen, das war Punkt Nummer 4 für Fenken. Auch Catharina Westermayer auf Position 5 gewann ihre Begegnung überlegen mit 387:369 gegen Melanie Hamm, und komplettierte damit das 5:0 für Fenken. Die Meisterschaft war damit bereits gesichert.

Mit dem SV Jockgrim stand zwar noch ein Kandidat aus der unteren Tabellenhälfte auf dem Fenkener Programm, jedoch wusste man aus der Niederlage der vergangenen Saison, dass auch dieser Gegner nicht zu unterschätzen ist. Sampson schoss mit 99 / 100 / 100 in den ersten drei Zehnerserien sehr gut an, hatte in der letzten Serie aber etwas Pech, und brachte es mit 97 Ringen auf ein Gesamtergebnis von 396. Seine Gegnerin, Marine Jeanot, französische Internationale, hatte mit 98 / 99 / 98 zwar einen etwas schlechteren Start erwischt, blieb Sampson aber dicht auf den Fersen. Erst mit dem drittletzten Schuss kam die für Fenken erlösende fünfte Neun bei Jeanot, und Sampson gewann damit äußerst knapp mit 396:395 erneut den ersten Punkt für Fenken. Markus Abt hatte dieses mal etwas besser in seinen zweiten Wettkampf gefunden. Mit 99 und 97 hatte er sich einen minimalen Vorsprung gegen Kristina Hehn herausgeschossen. Dann kam eine denkwürdige dritte Zehnerserie: Abt hatte diese fehlerfrei angeschossen, dann kam plötzlich eine auch für ihn nach eigener Aussage unerklärliche 6, jetzt wurde es eng. Mit 94 in dieser, und sehr guten 99 in der vierten Serie waren das am Ende 389, und reichte gegen die 388 von Hehn haarscharf doch noch zum Punktgewinn. Stabel auf Position 3 konnte ihr gutes Ergebis aus dem ersten Wettkampf mit 395 noch toppen, und gewann gegen Simone Keiber (390) den 3. Punkt für Fenken. Auch Catharina Westermayer konnte sich steigern, und gewann ihr Match ebenfalls mit 389:383. Dennis Neyer, der anstelle von Sophie Petry in`s Fenkener Team gerückt war, erzielte gute 383, verlor aber denkbar knapp gegen Peter Gehrlein, der es auf 384 brachte. Endstand des Wettkampfs war damit 4:1 für Fenken, und das Team wurde damit ungeschlagener Meister der 2. Bundesliga Südwest. Am 27. Januar schießt Fenken damit in Stuttgart um den Aufstieg in die 1. Bundesliga!

Die Ergebnisse in der Übersicht:

Fenken – Heitersheim 5:0

Dane Sampson – Fabienne Füglister     398:396

Markus Abt – Susanne Schladebach     391:388

Melanie Stabel – Dominik Vidakovic     392:384

Sophie Petry – Sophie Mehlig               395:383

Catharina Westermayer – Melanie Hamm           387:369

Fenken – Jockgrim 4:1

Dane Sampson – Marine Jeanot                       396:395

Markus Abt – Kristina Hehn                              389:388

Melanie Stabel – Simone Keiber                       395:390

Catharina Westermayer – Maximilian Follmann   389:383

Dennis Neyer – Peter Gehrlein                          383:384

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