rosengarten 578Bad Wurzach +++ Fördermittel aus Schulbauförderprogramm des Landes für Bildungshaus Arnach +++ instimmiges Votum zur Fördermitgliedschaft der Stadt bei füreinander-miteinander e.V. +++ Anfrage zu provisorischer Beschilderung in Maria Rosengarten +++

 

 

TOP 1: Bericht der Bürgermeisterin

Bürgermeisterin Alexandra Scherer eröffnete ihren Bericht mit einer erfreulichen Nachricht. Für das Bildungshaus Arnach gibt es 699.000 € Fördermittel aus dem Schulbauförderprogramm des Landes.

Scherer zeigte sich vom gelungenen Weihnachtsmarkt auf dem Klosterplatz sehr angetan und dankte allen die an der Organisation beteiligt waren: den beiden Gemeinderätinnen Gisela Brodd und Petra Greiner, die gemeinsam mit dem HGV - Vorstand für die Organisation verantwortlich waren, dem Bauhof für den Auf- un Abbau der Hütten sowie den Vereinen und Institutionen, die den Markt mit Leben erfüllten. Sie habe nur positive Rückmeldungen erhalten.

Mit Blick auf kommenden Winter konnte sie vom Bauhof Vollzug melden: „Der Bauhof hat rund 13.000 Schneepfähle gesetzt, der Winter kann kommen!“

 

 

TOP 2: Fördermitgliedschaft der Stadt Bad Wurzach im Verein "miteinander-füreinander e.V.", Träger der organisierten Nachbarschaftshilfe in Bad Wurzach

Dezernent Frank Högerle erläuterte den Inhalt der Vorlage. Der Verein miteinander- füreinander e.V. wäre als Träger der Nachbarschaftshilfe 2017 beinahe aufgelöst worden. Dank eines Interim-Vorstandes konnte dies verhindert werden, ja dank der Gewinnung zweier sachkundiger Mitarbeiterinnen für Einsatzleitung und Abrechnung sowie weiterer zusätzlicher Helferinnen konnte die Einsatzleistung im Jahr 2018 sogar um 20% gesteigert werden.

Die finanzielle Lage des Vereins sei jedoch nicht so stabil, um zukunftsfähig zu sein. Dies habe u.a. auch mit der Mitgliederstruktur zu tun, deren Anzahl von Jahr zu Jahr abnehme. Auch das Modell von Familienvergünstigungen mache dem trägerverein zu schaffen, da solche Fälle sich jetzt stark häuften und der Verein so auf Dauer nicht finanzierbar sei.

Die Gewinnung neuer Mitglieder genieße dabei höchste Priorität. In diesem Zusammenhang sei der Verein auch auf die Stadt zugekommen mit der Bitte die Stadt möge Fördermitglied im Verein „miteinander- füreinander e.V.“ werden, „um hierdurch das soziale Engagement von Bürgerinnen und Bürgern für Mitbürger anzuerkennen und zu bestärken, aber auch um durch den Förderbeitrag eine finanzielle Unterstützung des Vereins zu bieten.“ „Die kommunale Förderung hat zudem den positiven Effekt, dass weitere Mittel nach dem Sozialgesetzbuch X angefragt werden könnten. Der Verein „miteinander-füreinander e.V.“ hat einen Förderbeitrag in Höhe von 1.250 Euro pro Jahr beantragt. Bei einer kommunalen Förderung in dieser Höhe können weitere Förderbeiträge vom Land sowie den Pflegekassen in Höhe von mindestens 3.750 Euro erzielt werden.“

Die Begründung für die Zuschusszusage lautet: „Der Verein „miteinander-füreinander e.V.“ mit der organisierten Nachbarschaftshilfe übernimmt hier eine wichtige soziale Aufgabe in der Stadt, für die im Zweifel am Ende auch die Stadt Leistungen in deutlich größerer Höhe übernehmen müsste, sollte es dieses Angebot so nicht mehr geben.“

Bürgermeisterin Scherer sagte dazu: „Das ist eine gute Sache und eine unterstützenswerte Initiative.“ Karl-Heinz Buschle befürwortet in seiner Stellungnahme die Mitgliedschaft, „weil das eine gute Einrichtung ist und sie von beiden Kirchen getragen wird.“ Herrmann Müller äußerte sich ebenfalls sehr positiv und meinte der Verein hätte gerne auch im Gemeinderat Anmeldeformulare verteilen können.

Für den Verwaltungs- und Sozialausschuss war es keine Frage, dem Vorschlag der Verwaltung per einstimmigen Votum zu zu stimmen.

Dass auch der Verein seinen Teil zur Stabilisierung beigetragen hat, erklärte die evangelische Pfarrerin Barbara Vollmer als Vorstandsmitglied danach: „Wir haben den Beitrag von 15 auf 20 € erhöht.“ Dank der Initiative und guter Werbung habe der Verein in diesem Jahr bereits 50 Mitglieder dazugewonnen.

 

 

TOP 3: Verschiedenes

Gisela Brodd fragte an, wann die derzeit noch provisorische Beschilderung der verschiedenen Räumen und Etagen in Maria Rosengarten endlich einer endgültigen Lösung weiche. Stadtbaumeister Matthäus Rude erklärte dazu: „Wir sind dran.“

 

Bericht Uli Gresser

 

 

 

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