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Bad Wurzach - Pfarrerin Barbara Vollmer hat eine alte Tradition aufgegriffen, die schon ihr Vorgänger Pfarrer Harald Carl ins Leben gerufen hatte, indem sie den promovierten Pater Friedrich Emde, Direktor des Salvatorkollegs Bad Wurzach, eingeladen hatte, vergangenen Sonntag in der evangelischen Kirche die Predigt zu halten. Bereits im vergangenen Jahr war Emde in der Predigtreihe zum Luther-Jubiläum auf die Kanzel der evangelischen Kirche gestiegen und hatte – passend zu seinem Amt – zum Thema „Luther und die Bildung“ gesprochen.

Da nun mit dem ersten Advent das neue Kirchenjahr begonnen hat, beschäftigte er sich dieses Mal mit dem Thema Advent. Und startete mit viel Humor – selten ist zu Beginn einer Predigt so viel gelacht worden. Um danach tiefgründige Gedanken zu formulieren sowie die vielen ökumenischen Gottesdienstbesucher aufzufordern, den Advent so zu verstehen, dass er eine Zeit ist, in der man die Augen offen halten und die Türen öffnen sollte. Aber auch, wenn man sich im Advent auf die Ankunft Gottes vorbereitet, „sollte uns nicht entgehen: Er ist ja längst da!“. Auch wenn das oft vergessen wird. „Er muss mit der Vergesslichkeit und der mangelnden Begeisterungsfähigkeit leben“. An der Tür des neuen Kirchenjahres empfahl Emde, in sich zu gehen und sich zu überlegen, wen man hereinlassen wird, wer uns bestimmen wird und wer die eigene Prioritätenliste diktiert.

 

Vollmer dankte Emde für die schöne und auch „pfiffige“ Predigt und lud alle Anwesenden zu Punsch und Plätzchen ein, um mit Emde über seine Worte diskutieren zu können. Was von allen gerne und ausgiebig angenommen wurde. Parallel dazu fand –wie auch an den kommenden Adventssonntagen- eine Weihnachts-Tombola statt, die sich großer Beliebtheit erfreute. Wen wundert´s – jedes Los ein Gewinn.

 

 

Bericht: Patricia Gragnato

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