rosengarten 578Bad Wurzach +++ Rad- und Fußgängerbrücke wird erneuert +++ Akustikverbesserung im Sitzungssaal bleibt ein Thema +++

 

TOP 2: Neubau Rad- und Fußgängerbrücke über die Wurzacher Ach

Nach kurzer Diskussion stimmte der Ausschuss dem Neubau der Rad- und Fußgängerbrücke über die Ach bei St. Hedwig zu, auch wenn einige Räte die Notwendigkeit – auch wegen der Kosten von 160.000 € – in Zweifel zogen.

Stadtbaumeister Matthäus Rude stellte die zur Musterlösung für weitere Rad- und Fußgängerbrücken über die Ach ernannte Planung vor. Die Brücke soll als Fertigsystemlösung mit einem rutschfesten, geschlossenen Bodenbelag versehen werden, der auch vom Schneeräumfahrzeug befahrbar sein wird. Die Tragkonstruktion wird aus Aluminium bestehen, das Geländer zum Teil aus Holz.

Vergabe für das Bauwerk, für das bereits im laufenden Haushalt Mittel bereit gestellt wurden, soll im Dezember sein, die Umsetzung wird im Frühjahr 2019 erfolgen.

Hans-Jörg Schick fragte an ob nicht durch den Kauf einer normierten Brücke z.b. die Planungskosten eingespart werden könnten. Und ob eine Stütze in der Mitte anstelle der den gesamten Fluss überspannenden freien Konstruktion die Kosten senken könnte.

Rude antwortete ihm, um ein dann erforderliches wasserechtliches Genehmigungsverfahren für ein Fundament zu vermeiden, werde die Brücke außerhalb des Ufers gegründet. Im übrigen seien z.B. die Sanierungen der reinen Holzbrücken im Kurpark immer sehr teuer und aufwendig gewesen. Norm-Brücken kämen wegen der erforderlichen Ausschreibung nicht in Frage, beantwortete er auch eine in die gleiche Richtung zielende Frage von Heinz Schele.

Hermann Müller fragte, ob es wirklich nötig sei, drei Brücken in so kurzem räumlichen Abstand über die Ach zu haben. Stadtbaumeister Rude und Berthold Leupolz meinten dazu: „Diese Frage haben wir uns in der Verwaltung auch gestellt.“ Leupolz erinnerte daran, dass vor etwa 15 bis 18 Jahren eine Verkehrskonzeption erstellt wurde, wo diese Brücke für die Anbindung von Friedhof und Achberg eine sehr wichtige Funktion innehatte.

Klaus Schütt merkte an, dass im diesjährigen Haushalt 250.000 Euro für den Brückenbau eingeplant waren. Da die Brücke aber „nur“ rund 160.000 Euro kosten sollte, wollte er wissen, wofür die restlichen Mittel vorgesehen waren. Stadbaumeister Rude antwortete, dass an Baumaßnahmen für das laufende Jahr lediglich diese eine Brücke mit den entsprechenden Kosten eingeplant war. Die restlichen Mittel seien Planungskosten für die Vorbereitung der weiteren Brückenmaßnahmen in den kommenden Jahren (z.B. Bauhofen, Brücke Achbergstraße usw.)

Egon Rothenhäusler sah auf der Strecke nach der Brücke „ein gefährliches Eck “ für Radler, insbesondere bei den Mülltonnen von St. Hedwig. Klaus Schütt bestätigte diese Einschätzung.

 

 

TOP 3: Verschiedenes

Bürgermeisterin Alexandra Scherer lud die Räte zur Eröffnung der Moorbadeabteilung und den Tag der offenen Tür ebenso wie zur Jubiläumsfeier der Städtepartnerschaft mit Luxeuil am kommenden Wochenende ein.

Hermann Müller bemängelte die nach wie vor noch problematische Akustik im Sitzungssaal. Bürgermeisterin Scherer meinte zu der „leicht verbesserungswürdigen Akustik“ im Saal: „Wir sind dran und überlegen, das Problem mit einer Mikrofon /Lautsprecherkombination zu lösen.“ Stadtbaumeister Rude ergänzte: „Eine weitere Akustikwand (an der Stirnseite) wird laut Akustiker nur eine marginale Verbesserung bringen.“ Franz Josef Maier bat darum, „die Problemlösung zeitnah in Angriff zu nehmen.“

 

Bericht Uli Gresser

 

 

 

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