handybox 578Bad Wurzach - Seit Juni hat Patrick Kiss seine Handybox in der Schulstraße geöffnet. In dem Ladengeschäft gibt es (fast) alles, was mit Smartphone und Co. zu tun hat. Und zum 01. Oktober hat der rührige Unternehmer auch den „Wurzacher Handyladen“ in Volks´s Baumarkt übernommen.

 

In seiner "Handybox" verkauft Kiss nicht nur Handys und Zubehör, bei ihm können die Kunden auch Verträge von 1&1 oder der Deutschen Telekom abschließen. Neben der üblichen Kundenberatung ist ihm auch wichtig, Senioren Hilfestellung beim Einstieg in die Welt von SMS, Whatsapp und Co. zu geben.

Wie auf Kommando klopfte ein älterer Herr an die für die Mittagspause eigentlich geschlossene Ladentür, mit der Bitte, Kiss möge ihm doch den leeren Akku seines Smartphones wieder aufladen, er werde das Gerät in einer Viertelstunde abholen.

Er repariert auch in eigener Werkstatt die teuren Geräte, wenn etwa das Display zu Bruch gegangen ist. Und hier liegt auch der Grund, warum Kiss sich entschloss, einen Laden wie die Handybox zu eröffnen.

 

Der gelernte Kaufmann Patrick Kiss hatte sich geärgert, als vor einiger Zeit das Display am Smartphone seiner Frau kaputt gegangen war. Und zwar, weil er – ausgestattet mit der nötigen Fingerfertigkeit und großem Interesse an Elektronik – nach Möglichkeiten suchte, das Gerät kostengünstig mit Originalteilen zu reparieren. Nach langem Theater mit Lieferanten fand er endlich Mittel und Wege, an Originalteile für das Gerät zu kommen. Inzwischen ist er quasi Vertragswerkstatt verschiedener Hersteller.

Um derartige Probleme wie ein gesplittertes Display zu vermeiden, bietet er in seinem Shop zum Beispiel neben den üblichen Handytaschen auch „Panzerglas“ aus Kunststoff an. Dieses hauchdünne sehr flexible Kunststoffglas wird wie eine Folie über das Display gelegt. Es ist sehr kratzfest, wie Kiss mit einem Teppichmesser an seinem eigenen Gerät demonstriert. Alle Touchscreen-Funktionen bleiben unter dem ohne Einschränkungen erhalten.

Und für den Fall, dass auf Reisen mal der Akku schlapp macht, bietet er sogenannte Powerbanks an, über die dann mit dem Ladekabel der schwache Akku „überbrückt“ werden kann.

Wer keinen großen Wert darauf legt immer das neueste Gerät in Händen zu halten, kann in der Handybox bei den Gebrauchtgeräten ab und zu ein Schnäppchen machen.

 

https://www.diehandybox.de/

 

Bericht und Bild Uli Gresser

 

 

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