rosengarten 578Bad Wurzach +++ Hausmeisterstelle für öffentliche Gebäude im Bauhof besetzt +++ Externer Dienstleister für FAB-Stellen (Fachangestellte für Bäderbetriebe) macht bei Bädern Bestandsaufnahme +++ Drittes Geschlecht wird bei Stellenausschreibungen mitaufgenommen +++

 

TOP 1: Bericht der Bürgermeisterin und Bekanntgaben

Bürgermeisterin Alexandra Scherer gab die Einstellung eines neuen Bauhofmitarbeiters bekannt, der ab dem 15. 09. Hausmeistertätigkeiten in öffentlichen Gebäuden insbesondere in den Ortschaften wahrnehmen wird.

 

TOP 2: Information über die aktuelle Personalsituation im Hallen- und Freibad am Ried und Freibad Hauerz

Bürgermeisterin Scherer erklärte die Handlungsnotwendigkeit im Falle der FAB.
Da eine FAB zum 30.09. gekündigt hat und ein zweiter Mitarbeiter krankheitsbedingt für mehrere Monate ausfällt, sahen sich Kurbetrieb und Stadt zum Handeln gezwungen, um eine Situation wie im Vorjahr zu verhindern, als Bäder für einige Tage geschlossen werden mussten, weil kein FAB, der für die technische Sicherheit der Bäder verantwortlich zeichnet, zur Verfügung stand.

In Zeiten, in denen überall Bäder händeringend nach qualifiziertem Personal suchen, half es auch nicht im Haushaltsplan eine zusätzliche FAB-Stelle vorzusehen, zumal zwei Einstellungen an zu hohen Gehaltsvorstellungen bzw. unterschiedlicher Auffassungen bzgl. der Einsatzgebiete scheiterten.

Um möglichst flexibel Personalengpässe wie der jetzt drohende zu überbrücken, hat die Verwaltung in Zuständigkeit der Bürgermeisterin die Firma PVM beauftragt, die als externer Dienstleister in Situationen vorübergehender Personalknappheit die Wasser- und Badeaufsicht flexibel übernimmt. Hierbei sind durch die Firma PVM zunächst eine Bestandsaufnahme der Bäder sowie die Erarbeitung entsprechender Vorgaben für ihre eigenen Mitarbeiter notwendig. Ohne diese Grundlagenarbeit, die dazu dient, die Betriebssicherheit zu überprüfen, übernehmen entsprechende Dienstleister die Aufträge nicht.

Für die Grundlagenarbeiten wurde deshalb zunächst ein Auftrag über 4.641 Euro an die Firma PVM vergeben. Der Einsatz der FAB durch die Firma PVM wird in der Folge nach Stunden abgerechnet. Der Abruf des Personals erfolgt flexibel und nicht nach einem festgelegten Stundenkontingent, je nach Bedarf und konkreter Personalsituation.

 

Hermann Müller begrüßte die Optimierung der Einsatzpläne, denn „der Engpass im vergangenen Jahr war hausgemacht.“ Damals sei aber schnell und gut reagiert worden. Für die Zukunft, dabei hatte er besonders das neue Hallenbad im Blick, wünschte er sich, dass ein Team aufgestellt werde, „das bereits bei der Planung mitreden darf und damit auch sehr motiviert ist.“
Klaus Schütt gab bei der Stellenausschreibung zu bedenken, dass auch das Vitalium weiter betrieben werden kann. Denn es gehe nicht nur ums Hallenbad, sondern auch ums Vitalium.
Armin Willburger bedauerte, dass die Suche im vergangenen Jahr am Finanziellen gescheitert war: „Auch andere Bäder suchen nach FAB´s“
Berthold Kibler fragte, wie schnell so eine Vertretung kommen könne, man könne ja nicht eine Woche warten. Klaus Schütt erläuterte, dass im Vorjahr die Vertretung aus der Region Stuttgart schnell da gewesen sei.
Franz Josef Maier erklärte, bei der Qualifikation der FAB´s auch Wert darauf zu legen, dass diese auch zur Ausbildung berechtigt seien, so dass man später den Nachwuchs selbst ausbilden könne.
Petra Greiner wollte wissen, warum die Firma PVM erst eine Bestandsaufnahme machen müsse, obwohl bereits im Vorjahr eine Anforderung stattgefunden habe.
Dieser Einsatz sei allerdings einmalig und kurzfristig ohne besondere Vorvereinbarungen gewesen, bekam sie als Antwort.

 

TOP 3: Verschiedenes

Egon Rothenhäusler wollte wissen, ob bei Stellenausschreibungen tatsächlich inzwischen das 3. Geschlecht mit aufgenommen werden müsse. Bürgermeisterin Alexandra Scherer bejahte dies insofern, dass der Gemeindetag nach einem entsprechenden Urteil des Bundesverfassungsgerichtes dies empfehle.

 

Bericht Uli Gresser

 

 

 

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