Bad Wurzach - Pfarrer Samuel Mugisa, weil er hier in unserer Seelsorgeeinheit die Möglichkeit erhält in den verschiedensten Begegnungen und Gottesdiensten unsere Mitchristen kennenzulernen und sein schon gutes Deutsch noch zu verbessern. Wir Christen gewinnen durch Pfarrer Samuel Mugisa ein differenzierteres Bild der Geschehnisse im heutigen Afrika.


Pfarrer Mugisa ist in der Grenzregion zur Demokratischen Republik Kongo großgeworden. Er hat noch drei Schwestern und sechs Brüder, die Eltern verstarben mit Samuels 14ten Lebensjahr. Geteerte Straßen und Elektrizität gibt es dort noch nicht so lange und der Rebellenkrieg von 1997 setzte den dort lebenden Menschen arg zu. Besitz wurde verwüstet, Menschen ermordet oder in Lager versschleppt. Frauen und Kinder litten sehr und wurden zu Witwen und Waisen.


Seuchen wie Aids waren verbreitet und dann zu allem Übel noch die Ebola-Seuche im Jahr 2000. Kein guter Start ins Leben für viele Menschen. Dazu heute 1,3 Millionen Flüchtlinge aus den angrenzenden, nicht friedlichen Regionen. Heute ist Pfarrer Samuel geistlicher Direktor und Leiter der Laien-Bewegung „Legio Mariae“, die sich besonders um die vernachlässigten Menschen kümmert, ihnen in Treffen Wissen vermittelt und sie in vielen Belangen unterstützt. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass die Jugend Ugandas ungefähr 60% der Bevölkerung (ca. 42 Millionen) ausmacht.


Über die Hintergründe der Probleme an Uganda angrenzender Länder, Uganda selbst und seine Bewegung wird Herr Pfarrer Mugisa berichten. Zu diesem spannenden Vortag lädt die Seelsorgeeinheit Bad Wurzach ins Pius-Scheel-Haus ein: 21.08.2018, 19:30. Der Vortag ist kostenlos, um eine Spende für die Bewegung Legio Mariä wird gebeten. Direkter und konkreter kann nicht geholfen werden.



Diakon Rosenthal

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