Bad Wurzach - Die Vertreter von rekordverdächtigen 101 Zünften, Narrengilden, Fasnetsfreunden, Fanfarenzügen, Musikkapellen und Guggenmusiken aus nah und fern feierten beim Zunftmeisterempfang in Bad Wurzach und gaben beim Beginn des Fasnetsfinales noch einmal richtig Gas.

 

Gleich beim musikalischen Auftakt durch die Vollgasband der Seibranzer Langjuppen standen die Zunftvertreter auf den Bierbänken. Die Gastgeber legten einen beeindruckenden Maskentanz aufs Parkett, der natürlich eine Zugabe nach sich zog.

Gemeinderat Hansjörg Schick brachte anstelle von Bürgermeister Roland Bürkle in Liedform ein kleines politisches Statement zur Bürgermeisterwahl auf die Melodie der Schrillen Fehlaperla von „Aber mir roichts“.

 

Gudrun Kaiser und Andrea Hartmann vom DRK-Ortsverband Bad Wurzach erhielten aus den Händen von Zunftmeister Markus Birk einen Spendenscheck der Narrenzunft in Höhe von 250 € für die Aktion „Licht für die Alten“, der Weihnachtsaktion des Jugendrotkreuzes. Die Zigeunersippe Haidgau unterstützt in diesem Jahr mit einer Spendenaktion den Vater zweier kleiner Kinder in Starkenhofen, dem vor einigen Wochen die Frau ganz plötzlich verstorben ist.

Aber es gab auch ausgesprochen erfreuliche Nachrichten zu vermelden: Der Zunftmeister der Wuchzenhofener Blätterhex war an diesem Morgen Vater geworden, selbstredend gab es aus hunderten Kehlen ein kleines Geburtstagständchen für den neuen Narren.

Für das intellektuelle Highlight sorgte der Lauinger Zunftmeister Alex Wild mit seinem Gedicht von der Laus, die in zum Lausbub machte. Wild bewies auch seine sportlichen Fähigkeiten: Als die Vertreterinnen der Unterschwarzacher Garde das taten, was sie am besten konnten, „nämlich Tanzen“ , vermisste die Lauinger Oberhexe etwas die Würze: den eingesprungenen Spagat. Was für ihn als Mann (!) dennoch kein Problem darstellte.

 

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: In Haidgau ist in diesem Jahr am Fronleichnam Wochenende Kreismusikfest. Daher bekam Markus Birk vom Haidgauer Kollegen zwei Eintrittskarten für den Mittwochabend für ein gemütliches Beisammensein.

Von „Narren on Fire“ sang die Altusrieder Wetterhex Sindy und brachte damit die anwesenden Zunft- und Musikantenvertreter wieder richtig auf Hochtouren.

Eigentlich hätte ihn Franz-Josef „Chief“ Maier erhalten sollen, aber weil einer ja zuhause auf das Kind aufpassen musste – die Mutter Margit war als Zunfträtin und Schriftführerin beim Empfang arbeitsmäßig unabkömmlich – bekam halt sie den Orden der Uttenweiler Pfluagraicher angeheftet. Diesen hatte sich der Chief bei deren Umzug verdient , als er dort „als kleinster Fanfarenzug der Welt“ den ganzen Umzug Solo mitgespielt und -gelaufen war.

 

Obwohl man den meisten Zunftvertretern, die ans Mikrofon traten, anhörte dass eine kurze aber heftige Fasnetsaison dem Ende zuneigte, zeigten sie sich dennoch Feierfreudig wie eh und je. Frischgestärkt vom kalt/warmen Büffett konnten sie sich nach einer weiteren Vollgas-Bandr-Runde ins Getümmel beim Aufstellungsplatz zwischen Kur-Hotel Rössle und Pfarrhaus stürzen.

 

Text und Bilder von Uli Gresser
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