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Bad Wurzach - Das Bad Wurzacher Ried ist reizvoll. Nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter. Diesen Eindruck vermittelt die Ausstellung „Heimatbilder" von Ulrich Gresser, die noch bis zum 28. März in der städtischen Galerie im Amtshaus von Bad Wurzach zu sehen ist. Außer dem Ried zeigt der gebürtige Bad Wurzacher auch etliche andere Motive, die er in seiner Heimat fotografiert hat.

 

Wer ist Ulrich Gresser? Auf diese Frage gab Laudator Michael Weinmann aus Leutkirch bei der Vernissage eine Antwort. Gresser, 55 Jahre alt, studierte an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach und an der Fachhochschule Dortmund visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Fotografie. Nach dem Studium machte er von 1991 bis 1995 Modefotos für eine Modelagentur in Stuttgart. In der Zeit von 1993 bis 2004 arbeitete er als freier Bildjournalist für die Schwäbische Zeitung, und seit 2005 ist er für die Bildschirmzeitung „Der Wurzacher" tätig.

Es sei, so der Laudator Weinmann, nicht das erste Mal, dass Gresser seine Werke der Öffentlichkeit präsentiert. So habe der Bad Wurzacher Künstler auch bei Ausstellungen in Oberschwaben und Luxeil-les-Bains sein Können unter Beweis gestellt. Die nun ausgestellten Fotografien seien im Bad Wurzacher Ried, am Bodensee, am Rößler Weiher bei Weingarten und im Eistobel bei Isny entstanden. Die faszinierenden Blicke in die Alpen seien nur mit Hilfe großer Brennweiten und einem Stativ möglich geworden. Für Laudator Weinmann keine Frage: Gresser sei es gelungen, im Bad Wurzacher Amtshaus eindrucksvolle Heimatbilder zu präsentieren.

Bürgermeister Roland Bürkle sagte, er habe sich sehr auf diese Ausstellung gefreut. Vor allem aus zweierlei Gründen. Erstens weil ein Bad Wurzacher Bürger seine Kunst zeige und zweitens weil die Bilder in Gressers Heimat gemacht worden seien. Und wie in der Politik komme es auch in der Fotografie auf den Blickwinkel an. So seien Gresser, „dem man in Bad Wurzach fast nicht aus dem Weg gehen kann", einige sehr interessante Aufnahmen gelungen.

Rosemarie Stäbler, Organisatorin der Ausstellungen in der städtischen Galerie, sagte, „wenn das Amtshaus so voll ist wie heute, dann lacht mein Herz". Sie dankte den Besuchern der Vernissage für ihr Kommen und Bürgermeister Bürkle und Laudator Weinmann für deren Reden. In ihren Dank schloss sie auch die „Vielharmonie" ein, die an diesem Abend den musikalischen Akzent setzte. Die fünf Damen Ulrike Hlawatschek (Oboe), Isabell Vetter (Horn), Barbara Vincon-Schwarz (Fagott), Anna-Maria Brutscher (Klarinette) und Julia Luibrand (Querflöte) bekamen für ihren musikalischen Beitrag viel Beifall.

Am Ende der Vernissage lud Rosemarie Stäbler zu einem Glas Sekt und einem von Conny Vogt und Barbara Walter liebevoll zubereiteten Büfett ein, das vorzüglich schmeckte.

Bericht und Bilder von Jürgen Spoecker

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