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Bad Wurzach - ...wenn im olympisch dekorierten Stadtbauamt die Doping-Bar geöffnet hat. Bild: Chief Maier mit dem Konterfei des Bürgermeisters (rechts mit Narrenzepter) bei seiner politisierenden Rede.

 

...wenn Diplombiologe Franz Renner mit seinen Drinks in der Bar für Leistungssteigerung sorgt.

...wenn Schultes Roland Bürkle als Wayne Rooney geht, in der Bar einen (oder mehrere) hebt und bei der Schlüsselübergabe (fast) Katzenjammer verspürt.

...wenn ein anderer Schultes bei den Schalmeien auch einmal die große Trommel schlägt.

...wenn sich ein Ortsvorsteher /städtischer Mitarbeiter und ein Geburtstagskind näher kommen.

...wenn die Ausstellung „Beatrice" in der „Galerie im Amtshaus" Besuch von Wurzacher Fasnetsfiguren bekommt.

...wenn die „neuen" Gesichter bei der Stadt (Stadtschreiber und Hausmeister Schulzentrum) einträchtig unter den Olympischen Ringen posieren.

...wenn die Speisen im Stadtbauamt so hoch hängen, dass die „Stadtkatzen" die Nase ziemlich hoch heben müssen.

...wenn im Stadtbauamt zwei Musikanten in der Tür nicht aneinander vorbeikommen, weil sie zu schmal ist und sich der Tuba-Bläser, obwohl kein Riese von Gestalt, bücken muss.

...wenn das Naturschutzzentrum voll auf Olympische Goldmedaillien 2014 abfährt und deswegen bei selbigen den Beisstest machen.

...wenn Bad Wurzachs „Bildungsministerin" mal einen Kurzen hebt und gemeinsam mit ihren Damen auf den deutschen Olympiabobfahrern Schlitten fährt.

...wenn ein Cowboy mit (duften) Bienen und Ungeziefer in der Lumpenkapelle musiziert, die mit internationaler Besetzung (Albers, Haidgau, Ziegelbach) unterwegs ist.

...wenn in derselben Kapelle der Feuerwehroberste der Stadt als Zwerg mit stehender Kappe die große Trommel schlägt

...wenn der oberste Kaminfeger manchmal (als Trommler) den Schläger fliegen lässt

...wenn vor dem Schloss um zwei Uhr wilde Wikinger mit grossen Trommeln aufmarschieren und im Gefolge wilde Gestalten ihre Spässe machen.

...wenn den Moorweibla bei den vielen gehaltenen Reden die Beine schwer werden, so dass sie sich auf dem Pflaster vor dem Rathaus „ausgruba" müssen.

...wenn im Eis-Cafe die Chef-Bedienung schon am Vormittag provilaktisch für Vorher-Nachher Fotos posiert.

...wenn das Rathaus mit Kaffee, Bier und Butterbrezeln zum Olympischen Sportstadion wird.

...wenn der Schultes sich der Festnahme entzieht und freiwillig das Podium zur Schlüsselübergabe erklimmt.

...wenn der Schultes sagt, er gebe den Schlüssel gerne ab, denn er habe sich in diesem Jahr gefühlt wie Pille-Palle, was schon mit der Eröffnung von Moor-Extrem ohne Toiletten losging. Aber dennoch sei die Gefahr von Gewässerverschmutzung nun gebannt, er sei auf die nächsten Sorgen des Landratsamt gespannt.

...wenn der abgesetzte „Roland der Erste" ebenjenem rät, auf den Biber zu achten, damit dieser nicht immer den Keller des Hallenbades flutet, weswegen er auch Rot-Grün in Stuttgart dringend um eine Lösung des Problem(tieres) bitten wird

...wenn der Bürgermeister bei seiner Absetzung für die Fasnetszeit über die künstlerische Freiheit parliert und das Narrenbaumsetzen „politisiert wird"

...wenn die Zunftmeisterin wegen des leeren Stadtsäckels rät, zukünftig nur noch Schnäppchen zu kaufen und „den Kittel enger zu schnallen"

...wenn die Zunftmeisterin bei der Energieeinsparung im Städtle die Gefahr siehr, dass die Leute sich„ in Leutkirch von innen befeuchten" werden.

...wenn die Zunftmeisterin dem Schultes als Schattenspender auf des Bürgermeisters Haupt ein Bäumchen für ´s neue Bad schenkt.

...wenn Oberzimmerer „Chief" Franz Josef Maier beim Ansagen mindestens drei Hände nötig hätte um alles gleichzeitig selbst zu machen.

...wenn der Chief den Wurzacher Schultes mit dem amerikanischen Obama vergleicht, weil beide schwarz sind und bei „boide nix raus kommt"

...wenn beim Eheleben der Beiden weitere Paralellen zu entdecken sind: „Hinter boide starke Männer stoht a no stärkere Frau"

...wenn er weiter meint: „Drum brauchen wir nicht in die Ferne reiten... Bleibet in Wurzach, do send ihr dohoim!"

...wenn der Fanfarenzug den Fahnenschwinger Nachwuchs vorweggehen lässt.

...wenn die Bedienungen vom Kurhaus als Marienkäfer umherschwirren.

...wenn die Narrenzunft mal den kleinen Mäschkerle in ihrer Spielstrasse in der Narrenhalle glänzende Augen beschert.

...wenn die Zimmerleute ihr gelungenes Werk mit einem zünftigen Klatsch feiern.

...wenn der Schultes-Rooney mit den Schnurranten im Altersheim landet und die Schalmeien selbiges rockt.

...wenn die Politesse mit dem Doping Barmann ein flottes Tänzchen aufs Parkett legt (im Altersheim)

...wenn die Banken und Geschäftsleute die Musikanten und Mäsckerle großzügig bewirten.

Dann, ja dann ist Gumpiger Doonschtig in der Stadt.

Bericht und Bilder von Uli Gresser

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