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Bad Wurzach - Ein vielfältiges Angebot, wie in jedem Jahr, erwartete die aussergewöhnlich zahlreich gekommenen Besucher am Tag der offenen Tür des Salvatorkollegs Bad Wurzach. Ursache für das starke Interesse am Gymnasium dürfte der Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung sein und der gute Ruf, den die Schule besitzt.

Mit dem traditionellen Gottesdienst, zelebriert vom Schulseelsorger P. Mariusz und Schulleiter P. Friedrich, wurde der Tag der offenen Tür des Salvatorkollegs in der im vergangenen Jahr sanierten Turnhalle eröffnet. Pater Mariusz bezog die derzeit laufenden Olympischen Spiele, wo nur die Goldmedaille zähle, in seine Predigt mit ein. Das Evangelium sage dagegen, man solle sein wie ein Kind, nicht allein die Leistung zähle, sondern andere Werte. Dieses Leitbild, das auch der ursprüngliche Gedanke der Väter der Olympiade war, verfolge die Schule: „Dabei sein ist alles!"

Im Anschluss daran informierte Pater Friedrich gemeinsam mit Elternbeiräten und SMV über eben dieses Leitbild und die Lern- und Erziehungsziele der Schule.

Theatervorführungen in lateinischer, französischer englischer und nicht zuletzt deutscher Sprache in verschiedenen Klassenstufen, musikalische Vorführungen von Chor, Schlossbläser und Big Band, Technikvorführungen der Begabtenförderungskurse waren ebenso geboten wie Chemieshows und Informationen zu Physikalischen Phänomänen. Lebende kleine Häschen, neugierig beäugt von einem ausgestopften Füchslein waren im Biologiesaal neben anderen Tieren zu bewundern.

Im Philosopisch-Theologischen Forum konnten Besucher mit den entsprechenden Arbeiten der Schüler auseinandersetzen und gemeinsam mit den Lehrern darüber diskutieren. Wer einfach mal die Seele baumeln lassen wollte, konnte im Gottesdienstraum zur Ruhe kommen, Nachdenken und Beten. Für das leibliche Wohl war an vielen Ständen mit kleinen Snacks ebenso wie im Aufenthaltsraum mit einem reichhaltigen Mittagstisch gesorgt. In den BK Räumen im Schloss gab es herzhafte Kleinigkeiten, ebenso wie im Foyer der Schule. Natürlich durften die inzwischen legendären Waffeln nicht fehlen, der Stand war umlagert wie eh und je, frühere Schülergenerationen unterstützen dort inzwischen ihre Sprösslinge...Und für den Durst war auch gesorgt, mit fruchtig frischen Cocktails brachte die SMV Sommerfeeling an die Schule. Kaffee und Kuchen bot das Cafe, hungrig musste kein Besucher nach hause gehen.

Zahlreiche sportliche Vorführungen lockten in dieTurnhalle, Turnen, Tanz und Trampolin zeigten die Vielfalt der sportlich möglichen Aktivitäten. Wer Lust hatte, konnte beim „Badminton für jedermann" selbst den Schläger schwingen.

Infostände der Schule und des Schulsanitätsdienst, der KSJ, die dazu auch noch Fairtrade Waren anbot, ein Bücherflohmarkt und die Schulbliothek luden zum Schmökern ein. Die Schülerfirma „The Others" bot ihre individuell bedruckten T- und Sweatshirts an. In den BK räumen wurden die Schülerarbeiten des Schuljahres präsentiert, wie ein Videofilm entsteht konnten die zukünftigen Kollegsschüler und ihre Eltern anhand der Dokumentation zur „Wurzacher Passion" kennenlernen ebenso kennenlernen wie die „Kunst des Bierbrauens" in einem Projekt der Begabtenförderung.

Wer alle Angebote kennenlernen wollte, musste schnell sein. Das Angebot hätte locker für zwei solche Tage gereicht. Und wie in jedem Jahr diente der Erlös einem guten Zweck: Er ist zur Unterstützung der Christ Jyoti School der Salvatorianer in Nagaon/Indien und der benachbarten Blindenschule der Venerini-Schwestern in Guwahati bestimmt.

 

Text und Bilder Uli Gresser

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