Antenne

Bad Wurzach/Immenstadt - Am Freitag, 22.April 2016, um ca. 23 Uhr 02 wird der Satellit Sentinel 1B von Französisch-Guayana mit einer russischen Soyuz VS14 in den Orbit geschossen. Eines der wichtigsten Instrumente an diesem Satelliten ist eine 12,3 Meter lange und 0.9 Meter breite Radarantenne. Die aus Karbonfaser verbauten Antennenstrahler werden von der Bad Wurzacher Firma Haberer SpaceTec mit einem speziellen Lötverfahren zusammengehalten.


Der Sentinel 1B ist nicht der erste Satellit, der mit Antennen ausgestattet ist, die mit einem speziellen weltraumtauglichen Lötverfahren der Firma Haberer SpaceTec gefertigt werden. Tüftler Udo Haberer entwickelte im Jahr 1998 dieses spezielle Lötverfahren und hat zwischenzeitlich schon an der Fertigung von vier Satelliten mitgewirkt.

An jeder Antenne werden von Hand über 35.000 Lötstellen, mit größter Präzision und unter Reinraum-Bedingungen verarbeitet. Jede diese Lötstellen wird mit einem Röntgengerät geprüft und das Ergebnis dokumentiert.

Ein baugleicher Satellit befindet sich seit April 2014 in einer Höhe von ca. 700 km im Orbit und liefert erfolgreich gewaltige Datenmengen über die Erdoberfläche an die Erdstation.

Haberer SpaceTec erhielt von der in Immenstadt am Bodensee angesiedelten Firma Airbus vor kurzem den Auftrag für den Bau von zwei weiteren Antennen.

 

Zu Haberer SpaceTec

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