27landartBad Wurzach - Die Klasse 9a des Salvatorkollegs hatte im letzten Halbjahr gemeinsam mit ihrer Kunstlehrerin Ute Schraag und in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum ein LandArt -Projekt im Ried realisiert. Dank Petrus blieb die Vernissage nicht nur auf die Bilderausstellung im Foyer der Schule beschränkt, sondern die rund 90 Besucher hatten somit auch die Gelegenheit, die originalen (und originellen), vergänglichen Kunstwerke im Ried selbst zu begutachten. 

 

„Land Art ist die Umwandlung von geografischem Raum in ein Kunstwerk, oftmals einarchitektonischer Raum. Dabei konzentriert sich Land Art nicht auf eine bestimmte Größenordnung oder Methode, sondern arbeitet mit Räumen im kleinsten Maßstab bis zu ganzen Landstrichen und mit vorgefundenen Naturmaterialien oder massiven Eingriffen mit schwerem Baugerät und Beton.“

Nun, so extrem wie in der LandArt-Beschreibung bei Wikipedia gingen die Schülerinnen und Schüler im Naturschutzgebiet Wurzacher Ried natürlich nicht zu Werke, zumal das Naturschutzzentrum ja Kooperationspartner war. Der ökologische Gedanke stand natürlich im Vordergrund des künstlerischen Schaffens, die Werke im Ried sind aus biologischen Materialien hergestellt und sind damit der natürlichen Umgebung entsprechend, der Vergänglichkeit preisgegeben.

Rektor Pater Friedrich Emde zitierte in seiner Begrüßung auch aus der sogenannten „Umweltenzyklika“ von Papst Franziskus, in der das Wirken des Heiligen Franziskus im Einklang mit der Natur wiederentdeckt werde. „Die Werke der Schüler im Ried sind echte Hingucker geworden“, sagte der Schulleiter über das LandArt-Projekt.

Horst Weisser, der Leiter des Naturschutzzentrums, betonte durch den Umzug ins Schloss sei der Kontakt zur Schule noch enger geworden. Ihm gefalle das Projekt sehr gut. Das Naturschutzzentrum mache ja oft Ausstellungen mit der Verbindung Kunst und Natur. Er selbst habe in der Schulzeit an so einem Projekt teilgenommen. „LandArt verbindet Naturschutz mit Bildung, Wissen und Ethik.“

Wichtig sei die Sensibilisierung bei der Beschäftigung mit der Natur, sowohl für die Schüler als auch die Betrachter. Sie sollen zum Nachdenken anregen und an die Verantwortung für die Natur erinnern. Die Werke der Schüler stellten die Sensibilität heraus. Weisser betonte die große Symbolkraft des oft in den Werken verwendeten Gitternetzes mit seinen Knoten, Verknüpfungen und Verbindungen.

Rund zwei Drittel der Besucher gingen mit Weisser danach auf die Entdeckungsreise des LandArt-Pfades und Petrus unterstützte an diesem schönen Sommerabend diese Sensibilisierung der Betrachter mit einem angenehm weichen Abendlicht, das die Werke beleuchtete.

Mit einem Glas Sekt konnte nach dem Rundgang auf das gelungene Kunstprojekt der SchülerInnen der 9a und ihrer Kunstlehrerin Ute Schraag angestoßen werden, und weil frische Luft den Appetit anregt, gingen die gereichten Häppchen auch schnell zur Neige.

 

Text und Bilder von Uli Gresser
Beachten Sie bitte den unten angefügten Bilder-Bestellservice 

 

  • bild3220bild3220
  • bild3221bild3221
  • bild3224bild3224

  • bild3225bild3225
  • bild3227bild3227
  • bild3229bild3229

  • bild3231bild3231
  • bild3233bild3233
  • bild3234bild3234

  • bild3235bild3235
  • bild3236bild3236
  • bild3237bild3237

  • bild3239bild3239
  • bild3240bild3240
  • bild3241bild3241

  • bild3242bild3242
  • bild3243bild3243
  • bild3244bild3244

  • bild3245bild3245
  • bild3246bild3246
  • bild3248bild3248

  • bild3249bild3249
  • bild3250bild3250
  • bild3251bild3251

  • bild3253bild3253
  • bild3254bild3254
  • bild3256bild3256

  • bild3259bild3259
  • bild3261bild3261
  • bild3262bild3262

  • bild3264bild3264
  • bild3265bild3265
  • bild3267bild3267

  • bild3268bild3268
  • bild3269bild3269
  • bild3270bild3270

  • bild3271bild3271
  • bild3272bild3272
  • bild3273bild3273

  • bild3274bild3274
  • bild3276bild3276

 

 

#joompiter_dbszimageordering{Landart Kunstprojekt 2015 - UH;;ulrich.gresser@diebildschirmzeitung.de;;Eingangsbestätigung UG}#

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to Twitter
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok