beplanzung

Bad Wurzach +++ Vorstellung Planung Heizung Kommunikationszentrum Unterschwarzach +++ Vergabe Dachsanierung Schule Eintürnen +++ Vorstellung Pflanzkonzept „Kreisverkehr Leutkircher Straße“, Beratung und Beschluss +++ Gemeinderat Markus Feirle regte an, statt der Querungshilfe beim T4 in Truschwende eine Unterführung für Fussgänger und Radfahrer zu bauen +++

 

TOP 1: Vorstellung Planung Heizung Kommunikationszentrum Unterschwarzach

Stadtbaumeister Matthäus Rude stellte dem Ausschuss die Planung für die Heizung des zukünftigen Kommunikationszentrums in Unterschwarzach vor.
Die von Verwaltung priorisierte Pelletsheizung mit zwei Heizkesseln im Schulhaus plus die Anbindung von Kindergarten und Turnhalle per Nahwärmenetz sieht zwar Kosten in Höhe von 674.370 € vor, die aber im Gegensatz zu der Sanierung der bisherigen drei Ölheizungen (Kosten: 411.390 €) förderfähig sind. Von den Investitionskosten verbliebe der Stadt damit ein Eigenanteil von 480.570 € (71%).
Nach den positiven Erfahrungen mit der Holzpelletsanlage in Seibranz, die zu einer Gesamtkosteneinsparung von ca 20.000 € im Jahr geführt hatte, rechnet Rude bei der Anlage in Unterschwarzach, deren Größe mit 58% von der in Seibranz angegeben wird, mit dementsprechenden Einsparungen.
Bürgermeister Roland Bürkle verwies auch auf die Einsparungen durch den Bauhof, wenn statt drei Heizung nur eine gewartet werden muss.

Gemeinderat Egon Rothenhäusler meinte in der anschliessenden Diskussion, die Alternative „Sanierung der Ölheizungen“ sei keine Lösung, für ihn käme nur die Pellets in Frage.

Gemeinderat Hans Jörg Schick bedauerte das Fehlen einer Biogasalternative. Am Beispiel der Anlage in Oberschwarzach, die den ganzen Ort versorge, wies er auf die Energieeffizienz der Anlagen hin und bemängelte die inzwischen mangelhafte Förderung dieser Energieform. Seine Befürchtungen, der Pelletspreis könnte einmal höher liegen wie der Ölpreis, teilte Stadtbaumeister Rude nicht, denn diese müssten aus der Nähe kommen. Gemeinderat Herrmann Gütler verwies bei den Bedenken von Schick auf die Unterscheidung von nachhaltigen Pellets und dem Europapelletsmarkt. In Unterschwarzach kämen jedoch nur die nachhaltigen in Frage, bestätigte Rude und sah daher eine sehr geringe Gefahr einer Kostenexplosion.
Die Anfrage von Schick, ob das geringe Warmwasser aufkommen nicht „elektrisch“ erzeugt werden könne, um weitere Kosten einzusparen, beantwortete Stadtbaumeister Rude, damit, dass der zweite Kessel zum Auffangen von Spitzenleistungen im Winter geplant sei.

Gemeinderat Klaus Schütt wollte wissen, ob bei der Kostenaufstellung die Sanierung und Entsorgung der externen Öltanks bereits miteingeschlossen sind. Rude verneinte dies und verwies darauf, diese habe in Seibranz 4000 € gekostet.

Auf die Anfrage von Gemeinderat Klaus Gropper, ob die Vergleichszahlen von Seibranz etwas hoch angesetzt seien, bestätigte ihm der Stadtbaumeister dies. Ansonsten bestehe zwischen den beiden Anlagen kein großer Unterschied.

Beschluss:
1. Der Stadtrat beschließt den Einbau einer Holzpelletheizung in der Schule Unterschwarzach, (Baubeschluss)
2. Der Stadtrat beauftragt das Stadtbauamt mit den weiteren Planungen zur Umsetzung der beschriebenen Sanierungsmaßnahme.
3. Der Stadtrat beauftragt das Stadtbauamt den Antrag für das Klimaschutz- Plus Programm der L-Bank zu beantragen. Die Maßnahme wird auch ohne eine positive Förderbestätigung der L-Bank umgesetzt.
4. Der Stadtrat beauftragt das Stadtbauamt mit der Ausschreibung der Sanierungsmaßnahme im Dezember 2015.
Der Ausschuss folgte dem Vorschlag mit einem einstimmigen Votum.

Vorlage Top 1

 

 

TOP 2: Vergabe Dachsanierung Schule Eintürnen

Stadtbaumeister Rude gab die Ergebnisse der Ausschreibungen bekannt.
Dachsanierung und Flaschnerarbeiten: Fa. Veser, Immenried 46.625,53 €
11. Gerüstarbeiten: Fa Haller, Metzisweiler 3.377,82 €, Verputzarbeiten: Koch & Wachter 8.711,40 € und Malerarbeiten: Fa. Farben Gropper, Seibranz 7648,13 €.
Die Angebote lägen alle im Rahmen der Kostenschätzung.
Gemeinderat Berthold Kibler war aufgefallen, dass der zweite Anbieter mit seinem Angebot fast doppelt so hoch lag wie der günstigste Anbieter.
Stadtbaumeister Rude erklärte dazu, der Anbieter habe nur gefallenshalber ein Angebot abgegeben, denn er sei gut ausgelastet.
Bürkle meinte dazu: Dies geschehe nach seiner Erfahrung oft, je weiter es in den Sommer hineingehe, da gebe es kaum einen Wettbewerb. Aber die gelieferte Arbeit sei immer von guter Qualität gewesen.
Gemeinderat Schick fragte an, ob durch die beschränkte Ausschreibung irgendwelche Unterschiede fest zustellen seien, was Bürkle verneinte. „Die GPA lässt diese gute Kompromisslösung zu“ sagte er zu dem Versuch, mit der Ausschreibung in der region zu bleiben und erntete die volle Unterstützung von Gemeinderat Karl-Heinz Buschle: „Ich bin dafür, daß möglichst oft beschränkt ausgeschrieben wird, um damit die heimischen Handwerker zu fördern!“

Beschluss: Der ATU beauftragt die Bauleistungen zur Sanierung der Schule Eintürnen an den jeweils günstigsten Anbieter. Die Abstimmung erfolgte einstimmig.

Vorlage Top 2

 

TOP 3: Vorstellung Pflanzkonzept „Kreisverkehr Leutkircher Straße“, Beratung und Beschluss

Bürgermeister Bürkle präsentierte gemeinsam mit der Stadtgärtnerin Sigrid Helmlinger das Konzept, dessen Ziele sind, den Stadteingang attraktiv zu gestalten, Werbung für die Stadt zu betreiben und den Pflegeaufwand gering zu halten.

Bürkle entschuldigte dabei den nötigen Bodenaustausch, der mit 5.350 € zu Buche schlagen wird. Diese Massnahme sei nötig weil die vorgesehenen Pflanzen eine spezielles Substrat benötigten. Auf die Bodenqualität zu achten, sei der Stadt bei der Anlage des Kreisverkehrs damals entgangen. Dies werde beim Kreisverkehr in der Ravensburgerstrasse nicht passieren.

Bürkle begrüsste, dass sich die Landjugend Gospoldshofen aktiv bei der Anlage einbringen werde und auch Sigrid Helmlinger, die für ihre Bepflanzungen an den Ortseingägnen schon mehrfach gelobt worden war, war vol des Lobes. Unter ihnen seien viele begabte Handwerker.

Egon Rothenhäusler fragte mit Blick auf das Stadtmarketingkonzept nach einem entsprechenden neuen Logoentwurf , das man dort platzieren könnte. Bürkle meinte dazu: „Wir warten den Werbeeffekt ab, das geht dann relativ einfach.“
Hans Jörg Schick schlug als Motto für die Werbung beim Kreisverkehr bei der Glasfabrik „In Bad Wurzach wohnen und arbeiten“ vor.

Klaus Schütt hegte Bedenken ob die geplante Bepflanzung zu Sichtbehinderungen führte und ob die Stadt überhaupt dafür zuständig sei. Bürkle erklärte, dass man dort etwas hochwertiges wolle und damit auch die Pflegeverpflichtung übernommen habe. Das Land habe dort nur Hecken vorgesehen gesehen gehabt. „Ganz furchtbar“ konnte sich Sigrid Helmlinger einen entsprechenden Kommentar nicht verkneifen.

Beschluss: Der Ausschuss für Technik und Umwelt stimmt dem vorgeschlagenen Konzept zu. Der Ausschuss folgte dem Vorschlag bei einer Enthaltung durch Klaus Schütt.

Vorlage Top 3

 

 

TOP 4: Verschiedenes

Gemeinderat Thum fragte an, inwieweit bei den laufenden Strassensanierungsmassnahmen eine Abnahme durch die Stadt erfolge, weil nicht überall alle Risse geflickt worden seien. Bürkle bestätigte, dass grundsätzlich eine Abnahme erfoge. Man werde aber dem Hinweis nachgehen.

Egon Rothenhäusler bemängelte die Gefährdung für die Radfahrer in der Vorstadtstraße durch große Schlaglöcher. Bürkle versprach, dass sich die Verwaltung das anschauen werde.

Gemeinderat Markus Feirle regte an, statt der Querungshilfe beim T4 in Truschwende eine Unterführung für Fussgänger und Radfahrer zu bauen. Bürkle sagte, dafür würden erhebliche Kosten entstehen. Er versprach aber, mit dem Bund zu reden.

Gemeinderat Franz Josef Maier wollte wissen, ob es eine Liste von leerstehenden städtischen Wohnungen und Häusern gebe. Bürkle sagte, es gebe derzeit drei Leerstände. Zwei Wohnungen im Salvatorhof und eine im Birkenweg, nachdem die Mieterin dort ausgezogen sei. Man vermiete mit Blick auf die Asylbewerberproblematik und als Puffer für drohende Obdachlosigkeit derzeit keine Wohnungen.

 

Bericht von Uli Gresser

 

 

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