Bad WurzachBad Wurzach - Jahrelange Bemühungen haben es möglich gemacht. Nachdem der Bund entsprechende Mittel freigegeben hat, werden ab August die Arbeiten zum Bau eines Kreisverkehrsplatzes am Knotenpunkt der B465 und der L314 bei der Glasfabrik beginnen. Das Regierungspräsidium Tübingen rechnet mit einer Bauzeit von ca. 10 Wochen.

 

„Diese positive Nachricht hat uns natürlich sehr erfreut", berichtet Bürgermeister Roland Bürkle. „Offensichtlich haben unsere Gespräche auf politischer Ebene zuletzt Wirkung gezeigt". So hatte sich etwa im vergangenen November nochmals der Bundestagsabgeordnete Josef Rief von der Situation vor Ort ein Bild gemacht.

Bereits Ende 2010 schien es mit einem zweiten Kreisverkehr auf der Bundesstraße 465 neben dem bereits vorhandenen an der Einmündung zum Gewerbegebiet Ziegelwiese konkret zu werden. Schon damals waren die Vorplanungen des Regierungspräsidiums abgeschlossen und Mittel für den Bau in Aussicht gestellt.

Umso größer ist nun die Erleichterung des Bürgermeisters. „Zum einen wird die Abfahrt von LKW's insbesondere aus dem Umfeld der dortigen Glas- und Verpackungsgroßbetriebe zukünftig erheblich erleichtert", so Bürkle. „Dies ist gleichbedeutend mit der Chance zur Entlastung des innerörtlichen Verkehrs, da bislang viele Autofahrer wegen der häufig langen Wartezeiten an der Einfahrt von Biberach her kommend lieber den Weg durch die Innenstadt wählen".

Darüber hinaus werde der Kreisverkehr automatisch eine Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeiten und generell einen besseren Verkehrsfluß insgesamt an dem vielbefahrenen Knotenpunkt mit sich bringen.

„Für die Verkehrsteilnehmer wird die Maßnahme im Sommer allerdings zunächst einige Einschränkungen mit sich bringen", erklärt Bürkle. Im Rahmen einer Anhörung zu den erforderlichen Sperrungs- und Umleitungsmaßnahmen habe das Regierungspräsidium mitgeteilt, dass mit einer Bauzeit von zehn Wochen gerechnet werde. Ca. 9 Wochen davon könne mit einer Ampelregelung gearbeitet werden, ca. 10 Tage lang werde der Knotenpunkt aber auch komplett für die Belagsarbeiten gesperrt werden müssen. Details zu den Sperrungen und Umleitungen wird das Regierungspräsidium nach Vorliegen aller erforderlicher Stellungnahmen noch festlegen.

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