Bad Wurzach - Die Bewerbung ist der erste Schritt in das Berufsleben! Der türkische Elternverein, vertreten durch den Vorsitzenden Fuat Karaismailoglu, war gemeinsam mit 12 Jugendlichen, die die  Werkreal- und Realschule von Bad Wurzach besuchen, in der Glasfabrik Verallia der Saint-Gobain Oberland AG zu Gast.

Die Jugendlichen bekamen dabei durch die Personalreferentin Celia Rosenstock aus erster Hand einen Einblick über den gesamten Bewerbungsvorgang vermittelt. Viele wichtige Fragen wurden beantwortet: Wie organisiere ich die Bewerberphase richtig? Mit welcher Mappe bewerbe ich mich? Kann ich das auch online machen? Wie muss das Bewerbungsfoto aussehen? Wie viel Zeit muss ich einplanen? Ein erster großer Schritt ist getan, wenn der oder die Jugendliche zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Was kommt dabei auf den Bewerber zu?

Der erste Eindruck, worauf muss dabei bei der Kleidung, dem Händedruck, der Sitzposition geachtet werden, was darf ich fragen… all diese Einzelheiten wurden bei einem fiktiven Vorstellungsgespräch durchgespielt und geübt.

Mit Veranstaltungen dieser Art möchte die Saint-Gobain Oberland AG verstärkt Kontakt zu Absolventen der mittleren Schulbildung bekommen, um ihren Nachwuchsbedarf  in den handwerklichen und kaufmännischen Ausbildungsberufen in den kommenden Jahren sicherzustellen.

Im Anschluss an dem Workshop erhielten die Schüler eine Führung durch das Unternehmen und bekamen so einen Einblick in die moderne Verpackungsglasherstellung.

Herr Karaismailoglu´s Dank galt beim Abschied dem Werkleiter Markus Beutinger, der diesen „Tag der Bewerbung“ ermöglicht und sich in besonderer Weise eingesetzt hatte. „Man spürt dass hier ein besonderes Miteinander und ein großer Teamgeist herrscht. Alle engagierensich für den Nachwuchs, allen voran die Werkleitung  mit Herrn Beutinger an der Spitze,“ erklärte der Vereinsvorsitzende.

Sein  ganz besonderer Dank galt der Personalreferentin Celia Rosenstock, die die Gruppe an diesem Freitag Nachmittag sehr herzlich empfangen und mit ihr die gesamte Bewerbungsphase bis hin zum gespielten Vorstellungsgespräch durchgenommen hat.

Sie erwähnte in Ihren Ausführungen, dass es für Verallia selbstverständlich ist, einen Bewerber zum Vorstellungsgespräch einzuladen dessen Familienmitglied in der Firma beschäftigt ist. 

Ihr Eindruck von den Jugendlichen war sehr positiv: „Das sind junge Leute, wie man sie sich wünscht: aktiv dabei, höflich, mit angenehmem Auftreten und tolerant. Diese Kinder und Jugendlichen haben alle ihre Talente. Und um die Entdeckung und Stärkung dieser Talente geht es.“

Obwohl sie ab Juli nicht mehr in der Firma arbeiten wird, bot sie dennoch dem Verein und den Jugendlichen an, sie bei Fragen jederzeit  kontaktieren zu dürfen.

„Von dieser Hilfe profitiert die gesamte Gesellschaft, daher verdienen alle jene, die diesen Weg begleiten, großenRespekt, Dank und Anerkennung“, meinte Herr Karaismailoglu.

„In der heutigen schnelllebigen Zeit ist es schwierig, eine entsprechende Ausbildung zu finden. Wir hoffen, dass die Jugendlichen einen guten Schulabschluss machen und diejenigen, die hier einen Beruf erlernen möchten dieses Ziel erreichen. Es war eine tolle Geste von Frau Rosenstock, wie aufwändig sie die Dinge vorbereitet hat. Es ist schade, dass so eine kompetente, engagierte Dame die Firma verlässt“, sagte Herr Karaismaloglu zum Abschied zu Frau Rosenstock, bei der er sich mit einem Blumenstrauß bedankte.

Bei der abschließenden Betriebsführung durch Norbert Vollmer fiel dem Elternvereinsvorsitzenden Karaismailoglu auch auf, dass bei Verallia

viel darüber nachgedacht wird, wie Familie und Beruf mit einander zu vereinbaren sind. „Deshalb denke ich, dass es für die Jugendlichen aus unserer Region wirklich eine absolute Bereichung ist, ein Unternehmen wie Saint-Gobain Oberland vor Ort zu haben.“

Text und Bilder: Fuat Karaismailoglu

 

 

 

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