Bad Wurzach - Die Tage der bisherigen Naturschutzzentrums sind endgültig gezählt. Ab kommenden Montag wird die Firma Lämmle Recycling aus Eberhardzell die Abbrucharbeiten aufnehmen. Dauern wird der Abbruch bis voraussichtlich Anfang Juli.

„Der Rückbau untergliedert sich in eine ungefähr drei Wochen dauernde Entkernung sowie den mit ca. fünf Wochen veranschlagten eigentlichen Abriss des Gebäudes“, erläutert Stadtbaumeister Matthäus Rude. „Für die Rückverfüllung von Hohlräumen sowie die Entsorgung der Abbruchmaterialien ist außerdem ein Puffer von zwei Wochen eingeplant.“

Bei den Abbrucharbeiten werde laut Stadtbaumeister Rude darauf geachtet, dass es möglichst wenige Beeinträchtigungen für die Bevölkerungen gibt. „Ganz ohne Einschränkungen wird es aber nicht funktionieren. Die Bad Wurzach Info ist beispielsweise solange lediglich über den Parallelweg entlang der Ach über die Brücke hin zum Kurhaus erreichbar.“ Der Weg dorthin werde in den nächsten Tagen aber noch in geeigneter Form ausgeschildert.

Auch wird die Kirche während der Abbruchphase nicht über die Treppe am „Klosterplatz“, sondern lediglich vom „Pius-Scheel-Haus“ her bzw. aus Richtung „Hotel Rössle“ erreichbar sein. „Gewisse Lärm- und Staubemissionen kann es während des Abbruchs ebenfalls geben. Wir werden aber alles sehr genau im Blick behalten und bitten um Verständnis für die vorübergehenden Umwege und eventuellen Belästigungen“. Bei Rückfragen steht Stadtbaumeister Rude unter Tel.: 07564/302-123 oder matthaeus.rude@bad-wurzach.de zur Verfügung.

Die Mitarbeiter des Naturschutzzentrums sind in den letzten Wochen bereits in die Zwischenunterkunft im Wurzacher Schloss umgezogen, da die künftige Heimat im sanierten Gebäude Maria Rosengarten erst 2016 bezogen werden kann. Der Abbruch des bisherigen Naturschutzzentrums dient als Vorbereitung für die Gestaltung des neuen Klosterplatzes als Bestandteil der Außenanlagen des Gebäudes Maria Rosengarten sowie der Renaturierung der Wurzacher Ach im Bereich zwischen der „Luxeuil-Brücke“ und der Brücke beim Kurhaus. Der Gemeinderat hatte die entsprechenden Maßnahmen in der Sitzung vom 09.02.2015 endgültig beschlossen.

 

Text: Martin Tapper

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to Twitter
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.