bild8742Starkenhofen - Das Starkenhofener Boschenfest gab es schon lange, nun wurde es im Rahmen des Hoffestes auf dem Allgäuhof Müller an diesem Wochenende wieder einmal gefeiert. Bild: Drinnen wie draußen war das Boschenfest ein stimmungsvoller Abend.

 

Boschenfest klingt erst einmal nach Natur, vielleicht ein wenig Wald. Doch der Ursprung und Name des Festes kommt von seinem ersten Veranstaltungsort in „Widlers Grube“, die von ebensolchem Gebüsch umstanden war.

Veranstalter dieses Festes, das später dann im Stadel des Vogelhofes gefeiert wurde, war Ende der 70er Jahre, Anfang der 80er Jahre der „Ledigenverein“, erinnert sich Helga Krattenmacher, die Schriftführerin der Seibranzer Musikkapelle, die bei der Neuauflage des Festes auf dem Allgäuhof für Bewirtung und musikalische Unterhaltung sorgte.

 

Auf diesen Ledigen-Verein angesprochen, lacht Hubert Müller, Seniorchef des Allgäuhofes: „Ich war damals – wie fast jeder Junge im Ort – auch dabei.“ Einmal habe man das Fest sogar in einem Zelt veranstaltet, damals, als der in den 90er Jahren sehr bekannte und aus Starkenhofen stammende Trompeter Josef Angele auftrat. „Aber das war dann einmalig, weil das für den Verein zu teuer gewesen ist.“

Seitdem war es 2015, also vor dem Seibranzer Musikfest, dann bereits von der Musikkapelle Seibranz organisiert worden.

 

Im Stadel des Allgäu Hofes selbst es gab es an diesem Abend als Reminiszenz an den Festnamen doch noch einige „Boschen“ also diverse Äste verschiedener Baumarten, als kleine Deko in jener Ecke, in der die Musikkapelle unter ihrem Dirigenten Josef Breher musizierte. Ein wenig zum Leidwesen eines Nachwuchstrompeters, dessen Kopf beim Spielen von einem Kastanienast komplett eingerahmt wurde...

An der Musik lag es sicher nicht – das Stimmungsmusikrepertoire der Seibranzer Musikanten umfasste an diesem Abend vom Beatles-Medley bis zur „Fischerin vom Bodensee“ auch alle gängigen Märsche und Polkas – dass einige Besucher sich Biertische und -bänke schnappten und es sich draußen gemütlich machten: Die laue Sommerluft lud geradezu ein, sich ins Freie zu setzen und den Abend dort zu genießen.

 

Text und Bilder von Uli Gresser

 

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