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rast mwBad Wurzach - "Give me Five“ - Mit fünf Antworten auf fünf Fragen haben Gemeinderatskandidaten die Gelegenheit bekommen, sich darzustellen und zu empfehlen. Aufgefordert waren nur die Kandidaten, die nicht aktuell im Gremium sind. Von insgesamt 31 Kandidaten haben 21 die Gelegenheit genutzt sich zu präsentieren. Wir stellen Kandidaten mit Antworten in loser Reihenfolge bis 22. Mai 2019 vor. Nach dem 22. Mai stellen wir die Berichterstattung zur Wahl ein.

 

 

Warum haben Sie sich entschieden für den Gemeinderat zu kandidieren?

Mir ist es wichtig unsere Stadt aktiv mitzugestalten. Vor allem will ich dabei die Interessen meiner Altersgruppe im Gremium des Gemeinderats vertreten. Bad Wurzach als „kleines Städtle“ in Oberschwaben liegt mir sehr am Herzen – die Menschen, die Landschaft und die einmalige Kulturlandschaft.

 

 

Mit welchen Stärken und Interessen präsentieren Sie sich  persönlich als Kandidat für die Gemeinderatswahl?

Als Mitglied im Deutschen Roten Kreuz, im Fanfarenzug und im Sportverein engagiere ich mich, weil es mir Freude bereitet kameradschaftlich das kulturelle Leben in unserer Stadt mitzugestalten und dabei Angebote für Jung und Alt zu schaffen. Daher ist es mir auch ein großes Anliegen, dass diese Vereinslandschaft unserer Stadt entsprechend Unterstützung und Stimme findet, denn genau das ist unsere Stärke hier in und um Bad Wurzach.

 

 

Bei der Kommunalwahl ist das Wahlalter ab 16 Jahre.
Wie wollen Sie die „Next Generation“ für die Wahl
gewinnen und davon überzeugen, dass Sie die richtige Vertretung im Gemeinderat sind.

Das Wort „Next Generation“ sagt schon sehr viel aus. Und zwar, dass der Gemeinderat immer die Zukunft im Blick haben muss und somit auch die jungen Menschen unserer Stadt. Das heißt Kommunalpolitik muss nachhaltig geführt werden, damit es unsere Kinder in Bad Wurzach auch in 20 Jahren noch schön haben.

Durch meine Erfahrung als aktives Vereinsmitglied und das vor allem im Bereich der Jugendarbeit und eben auch durch meine berufliche Tätigkeit als Lehramtsanwärter, sind mir die Fragestellungen der jungen Menschen durchaus bekannt.

Ein Versuch junge Menschen für die Kommunalpolitik anzusprechen wäre beispielsweise ein Jugendgemeinderat oder ein Bürgergespräch für junge Bürger*innen – beides Möglichkeiten zur aktiven Mitarbeit und Mitgestaltung in unserer Gemeinde.

Wir, von der „MirWurzacher“-Fraktion versuchen über den Bereich socialmedia die Jugend und die jungen Menschen mit unseren Themen anzusprechen und somit zum Wahlgang zu motivieren.

 

 

Klimaschutz und regenerative Energien sind in aller Munde.
Was würden Sie mit dem Blick auf Bad Wurzach vorantreiben?

Das Wurzacher Ried – ich denke, dass mir da jeder zustimmt, ist ein schützenswerter Teil unserer Landschaft hier in der Region. Das muss auch vorrangig unser Ziel in Bad Wurzach sein – das ist sicherlich keine leichte Aufgabe. Nicht nur von Landes- und Bundespolitik darf man Bestrebungen zu Klima- und Naturschutz erwarten, sondern auch wir hier vor Ort sind gefragt.

Durch Förderung klimaneutraler Projekte in unserer Stadt (Elektromobilität), durch Sensibilisierung für unsere einmalige Naturlandschaft, durch Subvention beim klimaneutralen Bauen… das alles sind für mich wichtige Punkte, wo auch schon ein Gemeinderat Bad Wurzach tätig werden kann und entsprechend hier vor Ort den Klima- und Naturschutz vorantreiben kann.

 

 

Wie sieht für Sie das Bad Wurzach von 2030 aus?
Was sollte sich in Bad Wurzach bis dahin verändern?

Das zukünftige Bad Wurzach, das ich mir wünsche, sollte offen und bunt, eine Stadt für Jung und Alt, gesellig und kreativ, sein. Genügend Plätze im Bereich Kindergarten sind dafür unabdingbar, das schulische Angebot soll auch im Jahre 2030 so vielfältig, wie momentan sein – das über die Unterrichtsstunde hinaus, in Freizeitangeboten oder AG‘s. Das ist sicherlich ein Anreiz für Eltern mit kleinen Kindern nach Bad Wurzach zu ziehen. Die zahlreichen Vereine sollen in Zukunft auch weiterhin eine Möglichkeit sein, in denen sich Jung und Alt verwirklichen können. Egal ob musikalisches, künstlerisches, sportliches oder soziales Engagement, überall solle auch das gesellige Beisammensein nicht zu kurz kommen.

 

 

Die Bildschirmzeitung bedankt sich recht herzlich für die Beantwortung der Fragen.

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