Bad Wurzach/Hauerz (Leserbrief) - Sehr geehrter Herr Bürkle, da ist mir ja vor Lachen fast die Kaffeetasse aus der Hand gerutscht, als Sie in Ihrer feurigen Rede die Kinderfreundlichkeit der Stadt Wurzach hervorhoben. Ich bin immer noch auf der Suche dach Derselbigen. Ich als berufstätige Mutter zweier Kinder (sechs und drei Jahre) kann das so nicht bestätigen.

 

Auf der Suche nach einem Krippenplatz musste ich ernüchtert feststellen, dass die Öffnungszeiten (7 bis 14 Uhr) alles andere als kompatibel zur Öffnungszeit unseres Kindergartens ist.

Ich komme aus dem Landkreis Biberach, und da waren die Öffnungszeiten meiner Kinderkrippe flexibel von 6 bis 18 Uhr. Das nenn' ich mal kinderfreundlich!

Außerdem findet man in vielen umliegenden Gemeinden, zum Beispiel Hochdorf, Ingoldingen, Füramoos, um nur ein paar zu nennen, Kindergärten mit Ganztagesbetreuung bis 16 Uhr. Das sucht man hier vergeblich.

Kinderfreundlich sieht in meinen Augen anders aus und lässt sich nicht unbedingt an der steigenden Geburtenrate einer Stadt messen. Wer nicht gerade mit Opa's und Oma's gesegnet ist, für den ist es doch eine große Herausforderung, Beruf und Betreuung unter einen Hut zu bringen. Wahrscheinlich eines der letzten großen Abenteuer unserer heutigen Zeit. Mal zumindest hier in Wurzach.

Als berufstätige Mutter hätte ich mir doch gewünscht, dass Betreuungsmöglichkeiten in größerem Ausmaße vorhanden sind.

freundlichst

Christine Brik, Hauerz

 

Ihr Leserbrief zu diesem Thema

 

 

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