11gd haidgauBad Wurzach/Haidgau – Mehrmals im Jahr zieht die evangelische Kirchengemeinde Bad Wurzach zum Gottesdient in die Teilgemeinden und umliegenden Orte der Stadt und feiert „Gottesdienst im Land“. Dafür hat sie zweierlei Gründe: zum einen möchte sie ihren Gemeindegliedern, die nicht so mobil sind, entgegen kommen; zum anderen lädt sie immer auch alle Bewohner des jeweiligen Ortes ein, egal welcher Konfession. Bild: Prädikantin Astrid Greshake hielt die Predigt.

 

So geschehen wieder vergangenen Sonntag in Haidgau in der gut gefüllten St. Nikolaus-Kirche.Der Gottesdienst wurde von Prädikantin Astrid Greshake gehalten, einer Wahl-Haidgauerin, die es als große Ehre bezeichnete, in dem Ort, in dem sie und ihre Familie sich seit über zwanzig Jahren zuhause fühlen, dies tun zu dürfen. In ihrer Predigt, die auf der Geschichte von der Heilung des Gelähmten (Apg 3,1-10) basierte, rief sie die Gottesdienstbesucher auf, „auch immer wieder ein bisschen mutig zu sein. Wir können uns auf unseren Glauben verlassen und wir dürfen uns zu unserem Glauben bekennen“. Und sie ging indirekt auch auf die Ökumene ein, denn Äußerlichkeiten würde keine Rolle spielen, „sondern es geht um die Frage, ob wir in unserem Leben das zum Ausdruck bringen, was Gott wichtig ist: Glaube – Vertrauen – Liebe – Barmherzigkeit – Vergebung“.

 

Sie bedankte sich, auch im Namen von Pfarrerin Barbara Vollmer und der gesamten Kirchengemeinde bei der Seelsorgeeinheit Bad Wurzach und allen von der Katholischen Kirchengemeinde St. Nikolaus für die Gastfreundschaft, allen voran bei Mesnerin Heidi Steinhauser, mit der sie schon immer einmal gemeinsam einen Gottesdienst habe abhalten wollen, nachdem sie viele Jahre gemeinsam den ökumenischen Kindergottesdienst durchgeführt haben. Ebenso richtete sie ihren Dank an Ulrike Weishaupt, die den Gottesdienst an der Orgel feierlich mitgestaltet hatte.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst, dessen Opfer in St. Nikolaus verblieb, lud die evangelische Kirchengemeinde zu einem Sektempfang ein, bei dem noch lange konfessionsübergreifend angeregte Gespräche stattfanden.

 

 

Bericht und Bild: Patricia Gragnato

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