22haidgau open airHaidgau - Der Lohn für das verschobene Open-Air-Konzert der Musikkapelle Haidgau war ein lauschiger Sommerabend mit besten Bedingungen. Mit viel Mühe haben die Musiker die Wiese vor dem Gemeindehaus am Samstagabend hergerichtet. Liebevolle Deko in Form von Flaschen mit Kerzen und Reagenzgläschen in kleinen Holzkästchen zierten die Biertische. In der ersten Reihe hatte man die Möglichkeit auf sogenannten „Biertischsofas“ Platz zu finden.

 

Wie es sich für ein besonderes Konzert gehört, hatten sich die Musiker fein herausgeputzt. Ganz in schwarz mit farbigen Akzenten war angesagt. Manche Damen haben sich die Mühe gemacht und sogar frische Blumenkränze für das Haar gebunden. Man hat auch keine Kosten und Mühen gescheut und eine professionelle Bühne aufgebaut. So hatten alle Besucher auf allen Plätzen den perfekten Blick auf die Bühne.

 

Ein Gruß wurde dem ehemaligen Ortsvorsteher Franz Ritscher entgegengebracht sowie der Ortsvorsteherin Ernestina Frick. Ebenso wurden die Ehrenmitglieder, ehemaligen Dirigenten, Vorstände und Dirigenten der umliegenden Gemeinden und alle Besucher herzlich von Katharina Fugunt (auch musikalische Vorsitzende der Kapelle) begrüßt und auch im weiteren Abend durch das Programm geführt.

 

Mit dem Marsch „Police Academy“ wurde der Abend eröffnet. In die Prärie des Wilden Westens versetzt hatte man gleich das Gefühl hoch zu Ross durch die Steppe zu galoppieren. Es folgte „Moment for Morricone“ passend zum vorrausgegangenen Stück. Ennio Morricone, italienischer Komponist und Dirigent bekannt durch seine Filmmusik aus über 500 Filmen – vornehmlich Italowestern. Hier kamen bekannte Szenen aus den Filmen The Good, the Bad and the Ugly, Once Upon A Time in the West / Spiel mir das Lied vom Tod, Come Una Sentanza, Addio A Cheyenne, und The Ecstacy of Gold zu Gehör.

 

Sicher vielen Zuhören bekannt war das Stück „My Dream“ von Peter Leitner, Komponist, Arrangeur, Trompeter und Sänger der Kärntner Erfolgsformation „Fegerländer“. Hierbei brillierte die Solistin Nicole Wirth am Flügelhorn mit ihrem Auftritt. Highlights aus dem Musical „Grease“ ließen Anja Merkel ihre Künste am Saxofon dem Publikum zeigen. Die beiden Songs "We Go Together" und "Greased Lightnin“ erinnerten an John Travolta und Olivia Newton-John die die Hauptrollen in dem gleichnamigen Film spielten. Das wohl bekannteste Stück „Music was my first love“ von John Miles und arrangiert für Blasorchester von Philip Sparke. Mit diesem Arrangement verabschiedete sich die Kapelle in die wohlverdiente Pause, wo man Getränkenachschub und auch für den hungrigen Magen sorgen konnte. Außer Erfrischungsgetränke war auch eine Bar aufgebaut, die alkoholischen und nicht alkoholischen Caipirinha für die Besucher bereithielt. Am Grill sorgte man für Wurst im Wecken und auch Pommes wurden zubereitet.

 

Da es langsam dunkel wurde, kamen nun auch die Kerzen an den Tischen zum Einsatz und wurden entzündet. Der Zweite Teil des Konzerts startete gleich mit einem Klassiker der Hard-Rock-Gruppe Van Halen – nämlich „Jump“. Gekonnt präsentierte Katharina Fugunt das nächste Stück „Rock it“ mit vorgesungenen Anfangspassagen stimmte sogleich das Publikum mit ein in bekannte Songs wie Na na hey hey kiss him goodbye, Rock around the clock, Let’s twist again und See you later alligator. Mit vielen Solopassagen kamen alle Register zur Geltung.

 

Dass die Musikkapelle nicht nur Instrumente spielen kann, sondern auch hervorragende Sänger in den Reihen verbirgt, zeigte sich im folgenden Stück „Something stupid“ von Carson Parks. Bereits in den 60er Jahren wurde dieser Hit durch Frank und Nancy Sinatra und im Jahre 2001 im Duett mit Robbie Williams mit Nicole Kidmann ein Riesenerfolg. An diesem Abend präsentierten diesen Welterfolg im Gesang Dagmar Kolb sonst am Bariton und Ralf Krug sonst Saxofon und Ersatzdirigent.
„Matrimony“ von Gilbert O’Sullivan ließ die 6 Posaunisten in den Vordergrund treten. Mit wunderbaren Posaunensoli zeigten sie ihr gesamtes Können.

 

Mit dem Stück „Adele21“ – 21 deshalb, weil Adele gerade mal 21 Jahre alt war, als sie dieses komponierte, verabschiedeten sich die Musiker/innen von diesem Konzertabend. Es wäre aber keine richtige Musikkapelle, wenn sie nicht auch noch Zugaben vorbereitet hätte. Denn ohne diese lies das Publikum sie nicht von der Bühne. Als erstes hörte man das Stück Leningrad von Billy Joel, welches 1987 während seiner Tournee und dem anschließend Live Album durch die Sowjetunion entstand.
Klaus Wachter ließ es sich nehmen, selbst auch noch Worte des Dankes zum einen an seine Musiker und Musikerinnen für die geleistete Arbeit und die Probenteilnahme richten und auch an die Besucher für die volle „Halle“ äh – Platz/Wiese. Als Schlusspunkt durfte er noch mit dem Solo von Christian Feser an der Trompete ein letztes Highlight des Abends präsentieren. „You raise me up“.

 

Dank des launigen und herrlichen Sommerwetters bot sich allen Gästen noch den Abend in Haidgau zu verbringen und ein paar schöne gemeinsame Stunden zu erleben.

 

 

Bericht und Bilder: Steffi Rist

 

 

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