23pflanzaktionHaidgau - Über 20 Freiwillige haben sich am Mittwochnachmittag aufgemacht, entlang des Umzugsweges zu Festwiese und Festzelt in Haidgau für das in einer Woche beginnende Kreisverbandsmusikfest, frei nach dem Motto „Unser Dorf soll schöner werden“, kleine Blumenbeete anzulegen. Bilder: Ortsvorsteherin Ernestina Frick bei der (zweisprachigen) Einweisung der vielen Helfer



Ortsvorsteherin Ernestina Frick, die Initiatorin der Pflanzaktion, bei der sich zu den zehn Frauen auch elf afrikanische Asylbewerber gesellten, die mit Feuereifer dabei waren, die Blumenbeete auszuheben, in denen dann die von der Stadtgärtnerei bereitgestellten Blumenpflänzlinge eingesetzt wurden, war begeistert. Natürlich packte auch sie kräftig mit an, koordinierte sie die einzelnen Arbeitsgruppen.


Ausgehend vom Schulhof der Grundschule, wo in wenigen Tagen die Ehrentribüne aufgestellt wird, vorbei an Festhalle und Kindergarten, am Rathaus und über die Dorfstraße und Dorfplatz bis hinaus zum Festgelände an der Mennisweiler Straße wurden an allen markanten Punkten Beete angelegt.
Der Ortsvorsteherin ist stolz, wie viele Freiwillige den vom Dirigenten des Musikvereines, Klaus Wachter, beim Festbankett beschworene „Haidgauer Kreismusikfest-Spirit“ wirklich mit ihren Arbeitseinsätzen mittragen. Beim Zeltaufbau am letzten Freitag waren z.B. rund 80-90 „Schaffer“ beteiligt.


Frick ist auch überzeugt, dass der Musikverein nicht die 125 Jahre überlebt hätte, wenn nicht in jedem Jahrzehnt Leute dabei gewesen wären, welche die Gemeinschaft im Dorf gestärkt und mit gutem Beispiel vorangegangen wären. Insbesondere nach den beiden Weltkriegen, als der Verein jeweils kurz aufgelöst wurde. Denn die Musikkapelle ist ja ein sehr wichtiger Faktor für die Dorfgemeinschaft, nicht nur bei weltlichen und kirchlichen Festen.


Gemeinschaft ist für Frick sehr wichtig. Wie die Asylbewerber, die von Marlene Bank und Juliane Ritscher gefragt wurden und natürlich mit Freuden zugesagt hatten, war der Ortsvorsteherin auch wichtig, dass die „Neubürger“ aus den Neubausiedlungen sich zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls in irgendeiner Form an den Vorbereitungen für das große Event beteiligen. Das scheint sehr gut gelungen zu sein.


„Ich habe das Gefühl, dass derzeit Keiner im Dorf unterwegs ist, der nicht irgendwas für das große Musikfest erledigt,“ freut sich Ernestina Frick. Bleibt zu hoffen, dass Petrus beim großen Fest den Haidgauern dann ähnlich freundlich gesinnt ist, wie jetzt bei der Pflanzaktion. Damit sich die drei Jahre Vorbereitung auch wirklich für Verein, Dorfgemeinschaft für Alle in irgendeiner Form beteiligten auszahlen werden.

 

 

Text und Bilder von Uli Gresser
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