26schuetzenHaidgau - Vorstand Heine richtet Appell an Aktive. Bild: Die Gewinner des Pokal- und Osterhasenschiessens: v.l.n.r. Sarah Brauchle, Christoph Fluhr, Jens Dietrich, Robert Bohner, Bruno Wild, Katrina Bohner und Albert Bank


Es gibt einen Hoffnungsschimmer für den Schützenverein St. Hubertus Haidgau. Bei der Generalversammlung konnte Oberschützenmeister Franz Heine über die Nachwuchssuche einen ersten Erfolg vermelden: Seit dem Schnupperschießen im Rahmen des Ferienprogrammes stehen sieben Jugendliche im Training, für das mit Sarah und Erich Brauchle hochkompetente Trainer aus dem Verein zur Verfügung stehen.


Nach der Begrüßung und der Feststellung der Beschlussfähigkeit der Versammlung bat Vorstand Franz Heine, die Versammlung sich zum Totengedenken für die beiden im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder Albert Bohner und Berthold Konrad zu erheben. Statt mit der üblichen Gedenkminute verabschiedeten sich Heine mit wohlgesetzten Worten von den langjährigen Mitgliedern „Ihre Spuren werden bleiben“ und „Gegangen sind sie aus unserer Mitte, doch nicht aus unseren Herzen.“


In seinem Kurzbericht ließ er das Jahr seit der letzten Hauptversammlung noch einmal Revue passieren. In fünf Ausschusssitzungen wurde über die Organisation des Vereines beraten, es wurden mit Osterhasen- und Pokalschießen sowie dem Königs- und Hähnchenschießen zwei Vereinswettkämpfe durchgeführt. Aktive des Vereines nahmen an Kreis- und Bezirksmeisterschaften, Kreispokalschießen und an den Stadtmeisterschaften teil. Zwei Luftgewehr und eine Luftpistolenmannschaft beteiligten sich an den Rundenwettkämpfen. Für die Haidgauer Vereine wurde wieder die Dorfvereinsmeisterschaft organisiert.


An vier Veranstaltungen rund um den Schießsport nahmen Haidgauer Schützen teil, am Schützenhaus wurden Verschönerungsarbeiten an der Fassade durchgeführt. Für vier Veranstaltungen wurde das Schützenhaus der Narrenzunft zur Verfügung gestellt. Eine Abordnung des Vereines besuchte das Jubiläum der Schützenfreunde in Karsee, es gab ein Grillfest, eine Weihnachtsfeier und der Verein beteiligte sich an der Dorfweihnacht.


Am wichtigsten für Vorstand Franz Heine war jedoch das Schnupperschießen im Rahmen des Ferienprogrammes. Nach vielen Versuchen, Nachwuchs zu gewinnen, scheint dies damit nun endlich gelungen: Sieben Jugendliche habe man für den Schießsport begeistern können. Besonders freute er sich, dass mit Sarah Brauchle, selbst eine Landeskaderschützin, voll ins Jugendtraining eingestiegen ist. Durch die Zusammenarbeit mit dem Talentzentrum Bad Waldsee und mit Erich Brauchle, einem Landestrainer der selbst aus dem Verein kommt, sei jetzt großes Potential vorhanden. Besonders freute er sich, dass neben dem motivierten Trainerteam auch die Eltern der Jugendlichen dahinter stehen.


An die Aktiven richtete er einen flammenden Appell: „Ich will Ehrgeiz sehen, im Training und auch bei Wettkämpfen wie dem Pokalschiessen. Denn wenn wir Aktiven nicht vorangehen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn bei diesen Veranstaltungen auch die Passiven wegbleiben.“ Finanzreferentin Corinna Fluhr konnte mit einem positiven Ergebnis aufwarten. Und das obwohl mit der Anschaffung eines Kompressors zum Befüllen der Waffenkartuschen eine Großanschaffung getätigt wurde.


Da die Kassenprüfer Daniel Ritscher und Otto Kirschbaum an der Kassenführung nichts zu beanstanden hatten, stand der einstimmigen Entlastung der Vorstandschaft durch die Versammlung und geleitet durch Ortsvorsteherin Ernestine Frick nichts mehr im Wege. In ihrem Grußwort dankte sie den Ehrenamtlichen des Vereines für ihr Engagement. Gleichzeitig dankte sie dem Verein auch für Beteiligung beim anstehenden Kreismusikfest. Albert Bank, im Verein für Öffentlichkeitsarbeit zuständig, beleuchtete in seinem Jahresbericht auf sehr humorvolle, aber auch sehr persönliche Art die Geschehnisse des abgelaufenen Vereinsjahres.


So fand er sehr emphatische Worte für die beiden verstorbenen Mitglieder. Er berichtete aber auch aus seiner sehr persönlichen Perspektive, etwa als ihn bei einer Vereinsangelegenheit das schlechte Gewissen wegen seines Hochzeitstages plagte... Bei den anstehenden Wahlen wurden der zweite Vorstand Alexander Mahle, die Finanzreferentin Corinna Fluhr und Beisitzer Berhard Aßfalg per einstimmigem Votum in ihren Ämtern bestätigt. Die neue Vereinssatzung, die aufgrund zahlreicher Veränderungen des Vereinsgesetzes erforderlich wurde, erhielt die ebenfalls volle Zustimmung der Mitgliederversammlung.


Mit dem Tagesordnungspunkt Ehrungen wurde die Hauptversammlung abgeschlossen. Mit der bronzenen Ehrennadel des Württembergischen Schützenbundes wurden für 15 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet: Martina Aßfalg, Katrina Bohner, Corinna Fluhr, Anja Dornhege, Robert Bohner, Hubert Bohner und Sebastian Hasslacher. Die silberne Ehrennadel des Württembergischen Schützenbundes für 20 Jahre Mitgliedschaft erhielten: Ulrich Gresser, Johannes Konrad und Jakob Schraag. Andreas Bank erhielt diese für 25 Jahre. Die Ehrennadel in Gold erhielten Hubert Fluhr für 40 Jahre und Bruno Wild für 50 Jahre Treue zum Schießsport.


Sportleiter Christoph Fluhr führte direkt im Anschluss an Generalversammlung die Siegerehrung des Pokal- und Osterhasenschießens durch. Den Ladiespokal holte sich in diesem Jahr Monika Ritscher mit einem 117 Teiler. Den Seniorenpokal holte sich Bruno Wild mit einem 69,6 Teiler. Mit dem besten Blatt´l des Tages, einem 20,1 Teiler gewann Alexander Mahle das Osterhasenschießen. Knapp ging es beim Kampf um den Lupi-Preis her: Mit einem 103,5 Teiler behielt Sportleiter Christoph Fluhr knapp vor Robert Bohner mit einem 108 Teiler die Oberhand. Den Luftgewehrpreis holte sich Sarah Brauchle mit einem 23,3 Teiler. Der Jubiläumswanderpokal ging in diesem Jahr mit einem 47,Teiler an Lupischütze Robert Bohner. Den Jackpot gewann Albert Bank vor Katrina Bohner und Jens Dietrich.



Text und Bilder von Uli Gresser
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