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Haidgau - Mit 50 Positionen war der Narrensprung der Haidgauer Narrenzunft Chadaloh in diesem Jahr wieder etwas grösser als im Vorjahr. Stolz waren die Organisatoren um Zunftmeister Daniel Wassner darauf, dass in diesem Jahr das Verhältnis Zünfte / Musikgruppen beinahe 1: 1 war und dass mit der „Faschingszunft Fussach“ aus Österreich wieder internationales Flair durch die närrisch geschmückten Gassen von Haidgau wehte. Foto: Der Fasnetslader mit Hoigamer Supernarr (rechts) führte den Umzug an.

Die Reichsstadt Fanfaren Isny eröffneten pünktlich um 14.01 Uhr den Narrensprung und begleiteten die Fasnetsladerin Doris Bendel und den beim Zunftmeisterempfang gekürten  Supernarren an der Spitze die Fahnenabordnung und den Narrensamen der Chadaloh musikalisch um den Umzugsweg.
Guggamusiken, Lumpenkapellen, Schalmeien, Fanfarenzüge und natürlich die heimische Musikapelle sorgten für beste Laune bei den Zuschauern,  mit denen die verschiedenen Hästräger ihren Schabernack trieben. Die Kleinen bekamen Goutsla in die Hand, die Älteren Konfetti, Sägemehl oder Hobelspäne ins Haar gerieben.

Besonders hübsche junge Damen wurden Zielscheibe der Spässe und wenn sie bei den Narrenrufen nicht sattelfest waren,  wurde gleich mal eine Narrenpyramide über ihnen aufgebaut...

Narrenpyramiden wurden natürlich besonders gerne vor den Kommentatorenplätzen beim Rathaus, wo der Zunftmeister der NZ Laudonia Lauingen, Alex Wild, sich mit seinem Kollegen  Günter „Turbo“ Angele aus Ellwangen witzige Wortgefechte lieferte, und vor der Ehrentribüne gebaut. Dort mussten Chadalohzunftmeister Daniel Wassner, Ehrenzunftmeister und Ortsvorsteher Franz Ritscher, dessen Seibranzer Kollegin Anne Frischknecht, Bürgermeister Bürkle  und die ANR  Präsident Augustin Reichle, Protokollerin Angie Renz und Kanzelarin Claudia Bosler des öfteren die Köpfe einziehen, wenn wieder eine Handvoll Guatsle in ihre Richtung unterwegs war.

Und weil der Haidgauer Narrensprung für die Bergatreuter Narrenzunft Berengar ein Heimspiel ist, bevölkerte eine riesige Schar Berengar, Hagelböckle und vor allem Jordanhexen die Strassen des Umzugsweges. Geschichtsträchtig ist die die Plätzlerzunft aus Weingarten, eine der ältesten Zünfte in ganz Oberschwaben, die ihr Rössle durch die Haigauer Strassen trieb.

Aus der Großgemeinde waren in diesem Jahr die Narrengilde Unterschwarzach, die beim Herbstkonvent des ANR in Haidgau als Vollmitglied aufgenommen worden war, die Narrenzunft Schoafböck aus Arnach und natürlich war auch die Bad Wurzacher Riedmeckelerzunft  mit einer stattlichen Zahl an Hästrägern vertreten.

Nicht fehlen durfte natürlich die zweite Haidgauer Fasnetsgruppe, die allzeit zigarrenpaffende Haidgauer Zigeunersippe mit ihrem Fasnetsruf: Sippe-Hoch!Wem dann nach dem Narrensprung nach Halli-Galli war, hatte die Auswahl: Livemusik der Musikgruppen in  der Halle, DJ-Sound in einem der Discozelte oder lieber etwas ruhiger im Schützenhaus. Auch in diesem Jahr war der Narrensprung in Haidgau wieder „eine Reise wert“.

Bericht und Bilder: Ulrich Gresser

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