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Haidgau - Zum Zunftmeisterempfang vor dem Narrensprung der Haidgauer Chadaloh konnte deren Zunftmeister Daniel Wassner gemeinsam mit seinem neuen Vize Peter Rösch nebendem Bad Wurzacher Bürgermeister Roland Bürkle fast das komplette Präsidium des (ANR) begrüssen. Foto: Die Geehrten v.l.n.r. Iris Kohler, Evi Karg, Gertrud Heber und Stefan Merk mit Zunftmeister Daniel Wassner.

Natürlich kommen die Vorstsandsmitglieder des ANR immer gerne zum kleinen aber feinen Narrensprung nach Haidgau. Aber diesesmal war der Anlass ein ganz besonderer: nicht weniger als vier verdiente Mitglieder der Zunft wurden mit Auszeichnungen des ANR geehrt. Chronistin Iris Kohler,  erhielt den Ehrenhäsorden mit Silberkranz für ihre vielfältigen Aktivitäten für die Zunft. Und weil die Zunftoberen die Ehrung so geheim gehalten hatten, bekam sie noch eine kleine Rüge, weil sie nicht im Chadalohhäs, sondern in Musikermontur auf der Bühne erschienen war. Stefan Merk, der an diesem Tag, wie bei allen Veranstaltungen der Chadalohs, für die Technik zuständig war, wurde mit demselben Orden des ANR ausgezeichnet. Für ihre langjährige Verdienste um die Zunft wurden Gertrud Heber und Evi Karg mit dem Hästrägerorden des ANR ausgezeichnet.

Nicht mehr der kleinste Ortsvorsteher in Bad Wurzach zu sein, darüber freute sich der Hausherr, Haidgaus Ortsvorsteher Franz Ritscher, Ehrenzunftmeister der Haidgauer Chadaloh. Denn auch die Seibranzer Ortsvorsteherin Anne Frischknecht, die in ihrem närrischen Leben als Seibranzer Langjupp unterwegs ist, benötigte die vor einigen Jahren für Franz Ritscher angeschaffte rote Bierkiste beim Rednerpult.

Bürgermeister Bürkle empfahl in seinem Grusswort der grossen Berliner Politik die Hoigamer Fasnet als Mittel gegen die Überalterung der deutschen Bevölkerung, denn just neun Monate nach der Fasnet stiegen hierzulande die Geburtenraten...

Der Büttel der NZ Äpfingen, Hannes Ströbele meinte, dem Wurzacher Schultes würden die wichtigsten Attribute eines solchen Würdenträgers abgehen: „Rote Hoar“ als Zeichen der Spitzbuben, „dr dicke Ranza“ dafür dass es Haidgau bzw Wurzach gut gehe und Plattfüsse dafür dass er einen Standpunkt habe.

Vom neuen Vollmitglied des ANR, der Unterschwarzacher Narrengilde „Schwaazer Butz“ erhielt Zunftmeister Daniel Wassner als Gastgeschenk eine Flasche Rosèsekt und einen Regenponcho, damit seine weissen Hosen nicht wieder einen rosafarbenen Farbton annehmen sollten, wie schon einmal bei einer gemeinsamen Zugfahrt...

Ein Loblied auf die Gastfreundschaft der Haigauer Narren sang die ganze Narrenhalle auf Initiative der Eberdszeller Zunftvertreter: „Die Getränke sind frei“ und der Zunftmeister der Ellwangener „Bahwaldbohle“ Günter „Turbo“ Angele, der sich Tags zuvor bei einem Sturz seine vordere Zahnreihe onduliert hatte, erntete neben dem obligatorischen Spott auch Solidarität von seinem Lauinger Kollegen Alexander Wild, der sich flugs mit einem (künstlichen) Lückengebiss auf der Bühne zeigte.

Nicht fehlen durfte auch in diesem Jahr wieder der Tanz der jüngsten Chadalohs und natürlich gab es beim diesjährigen „Zunfti“ das schon berühmte Narrenquiz „Haidgau sucht den Supernarr“. Bei den sechs Fragen,  z.B . „wie lange ist eine Tuba, wenn man sie ausrollt?“ oder wie alt sind „alle aktiven Narren der Chadalohs zusammen?“ zeigte sich der Vertreter des Fanfarenzugs Wolfegg als Kenner: Fünf der sechs Fragen hatte er richtig beantwortet, als Lohn erhielt er Narrenkappe und Schärpe und durfte gemeinsam mit Fasnetsladerin Doris Bendel den Narrensprung am Nachmittag anführen.

Begeisterten Applaus erhielt auch der Chef de Cuisine, der in diesem Jahr die Zunftvertreter mit einem hervorragenden Essen versorgt hatte, als Zunftmeister Wasi ihn auf die Bühne holte.Wie bei jedem Zunftmeisterempfang in der Halle sorgten auch in diesem Jahr wieder die Hoigamer Stroaßahup´r sowohl für den musikalischen Auftakt als auch für den entsprechen Schlusspunkt.

Bericht und Bilder: Ulrich Gresser

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