05weiheGospoldshofen - 14 Monate nach der Ausschreibung konnte die Feuerwehrabteilung Gospoldshofen ihr neues Fahrzeug in Empfang nehmen. Ihm Rahmen eines Festgottesdienstes, musikalisch von der Musikkapelle Seibranz gestaltet, war an diesem Sonntag nun die feierliche Fahrzeugweihe des neuen TSF-W.

 

Pater Konrad Werder, der neue Superior der Salvatorianer auf dem Gottesberg musste feststellen, dass Petrus nicht auf ihn hört, denn über Nacht hatte der die Landschaft mit Schnee überzuckert. Aber die Feuerwehr könne nicht nur Brände löschen, sie könne auch Wärme erzeugen, wie sie beim Festgottesdienst mit einem mollig warmen Zelt bewies, nachdem die Fahnenabordnungen der verschiedenen Feuerwehrabteilungen sowie die der Landjugend Gospoldshofen unter den Klängen von „Highland Cathedral“ ins Festzelt eingezogen waren.


In seiner Predigt ging Pater Konrad auf die Gefahrensituationen im Leben ein, die unvorhersehbar seien, und in denen man froh sei wenn man die 112 wählen kann. Die Feuerwehrleute, denen er immer eine gesunde Heimkehr von ihren Einsätzen wünschte, seien froh an den neuen Finessen, die ein neues Fahrzeug bietet.


Aber es gäbe Gefahren die sich nicht abschätzen lassen, wo keine Medizin, keine sozialen Netze und keine Versicherungen helfen. „Es gibt viel Not, vor allem seelische Not.“ Der Mensch sei für den Menschen die beste Medizin, aber oft nicht zur Stelle. Nur bei Gott fänden wir die Sicherheit und Geborgenheit, die wir suchten. Aber es gäbe auch Missverständnisse: Bei manchen käme der Glaube daher wie eine Versicherungspolice. „Gottvertrauen heißt, bei dir aufgehoben sein. Wir hoffen auf deinen Schutz. Wir glauben, dass Du an unserer Seite stehst.“


Abteilungskommandant Norbert Koch dankte Pater Konrad, dass er die Fahrzeugweihe übernahm. Sein Dank galt Bürgermeisterin Alexandra Scherer, dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Norbert Fesseler, Stadtkommandant Rolf Butscher und seinem Stellvertreter Wilfred Vonier, den Abteilungskommandanten, der Ortsvorsteherin Marga Loritz und der Sachbearbeiterin Feuerwehr in Der Stadtverwaltung, Heike Hierlemann sowie der Musikkapelle aus Seibranz, dass sie gekommen waren mit den Gospoldshofenern die Fahrzeugweihe zu feiern. Er dankte dem Gemeinderat und der Verwaltung, die bereit waren das Fahrzeug zu finanzieren sowie Norbert Fesseler und Rolf Butscher für die fachliche Beratung.


Bürgermeisterin Scherer sah in der Fahrzeugweihe einen wichtigen Anlass, zumal das alte Fahrzeug mehr als 33 Jahre im Einsatz war und eines neues nun unbedingt nötig war. Dafür sei man auch dank der Unterstützung von Kreisbrandmeister Oliver Surbeck vom Feuerwehrbedarfsplan abgewichen. Dieser sei mit den Maßnahmen in Dietmanns und diesem Fahrzeug nun übererfüllt. Sie dankte dem Gemeinderat für die vorzeitige Bereitstellung der Finanzmittel und dem Kreisbrandmeister Surbeck, der beim Land sich für den 52.000 € Zuschuss einsetzte: „Das ist wie man sieht, gut angelegtes Geld.“
Diesem Dank schloss sich auch Stadtkommandant Rolf Butscher an, der in seinem Grußwort auf die Chronologie und die Technik des neuen Fahrzeuges einging.


Norbert Fesseler ging in seinem Grußwort auf die mit der neuen Technik einhergehenden Änderungen bei der Taktik ein: Die Ausbildung für die Feuerwehrkameraden von Gospoldshofen erfordere nun einen höheren Aufwand. Er beglückwünschte die Gemeinde für ihre Mannschaft, denn Feuerwehr bestehe nicht nur aus der technischen Ausstattung, sondern vor allem aus der Mannschaft. Er hoffte – an Bürgermeisterin und Gemeinderäte gerichtet – auf eine rasche Fortschreibung des Feuerwehr-Bedarfplanes.


Ortvorsteherin Marga Loritz ging in ihrem Statement darauf ein, wieso das Fahrzeug „außer der Reihe“ beschafft werden musste: „Der TÜV hatte etwas dagegen, das Fahrzeug war einfach nicht mehr verkehrstüchtig. Es musste gehandelt werden.“ Wenn es bei Einsätzen auf Sekunden ankomme, müsse auch die Ausrüstung erneuert werden. Das viele Geld, welches das TSF-W gekostet habe, sei jedoch unabdingbar für die Sicherheit der Bürger. Wie schon Rolf Butscher beendete sie ihre Ansprache mit dem Leitspruch der Feuerwehren: „ Gott zur Ehr´, den Menschen zur Wehr.“ Mit Weihwasser besprenkelte Pater Konrad im Anschluss an den Gottesdienst das blumengeschmückte Fahrzeug, nachdem sich die Fahnenabordnungen darum versammelt hatten.


Mit einem Frühschoppen gutem Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen endete das Fest, nachdem am Vorabend bereits eine „Einweihungsparty“ stattgefunden hatte.

 

 

 

Text und Bilder von Uli Gresser
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