Floschen - „Gläserne Landwirtschaft“- ein Begriff den viele aus den Medien kennen. Gemeint ist damit, das landwirtschaftlich geführte Betriebe ihr Tore für interessierte Mitmenschen öffnen, die sonst keinen direkten Bezug zum Lebensmittelerzeuger Nummer eins haben.

Michael Müller, Betreiber des Allgäu-Hofes in Floschen, einen kleinem Weiler oberhalb von Gospelshofen, hatte seine Pforten vergangenes Wochenende geöffnet. Zahlreiche Besucher, konnten auf Tuchfühlung mit den Tieren auf dem Hof gehen und in den rund einstündigen Betriebsführungen, allerlei Wissenswertes über die moderne Landwirtschaft erfahren. Um ihren Gästen ein abwechslungsreiches und möglichst umfassendes informatives Umfeld zu bieten, hatte Müller ebenfalls einen Stand des Bauernverbandes Allgäu-Oberschwaben auf dem Hof. Auch die Besichtigung der beeindruckenden Biogasanlage, die von Müller selbst als Gülle- E-Werk bezeichnet wird, verdeutlichte noch einmal die Nachhaltigkeit, mit der der Familienbetrieb bereits seit 1750 geführt wird. Gerade diese Biogasanlage wird vorwiegend mit der Gülle aus den eigenen Ställen betrieben, lange Transportwege mit zum Beispiel Mais entfallen, so wird das E-Werk, seinem Namen „Biogasanlage“ gerecht.

“ Nachhaltig zu wirtschaften und im Einklang mit der Natur zu arbeiten, ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Wir bilden uns stetig fort ­- auch, um neue Technologien kennen zu lernen und diese später anzuwenden. Eine moderne Landwirtschaft macht heute unter anderem aus, innovativ und kreativ zu sein. Oberstes Ziel ist und bleibt aber: Unsere Tiere besonders artgerecht zu halten und qualitativ hochwertige Rohmilch zu erzeugen,“ ist auf der Homepage des Allgäu-Hofes zu lesen.

Das ist es was Michael Müller seinen Besuchern näher bringen möchte, „es sei für ihn eine große Freude zu sehen, wie viele „Nichtlandwirte“ den Weg auf seinen Hof gefunden hätten, um sich über die Landwirtschaft von heute zu informieren.“

Ein kleiner Markt rund um ländliches Lebensgefühl, mit Korbflechterin Riess, Modelmacher Leonhared Angele, Motorsägenkünstler Andreas Gambach, Yekih-Schuhe Müller und den zeitlosen Bänken von Harald Haga rundeten das Angebot am Tag der offenen Tür ab.

Selbstgenähte Kleidung, kreative Bilder, eine Strohpyramide, Hüpfburg, Maltisch und ein deftiger Mittagstisch, kombiniert mit der Chance bei einem Gewinnspiel einen Warenwert von 250 Euro bei der Mosterei Keßler zu gewinnen machten den Aufenthalt auf dem müllerschen Hof zu einem angenehmen Erlebnis.

Bilder und Text: Diana Schwarz

 


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