EinturnenBad Wurzach/Eintürnen - Für rund 350.000 Euro hat die Stadt Bad Wurzach im Teilort Eintürnen seit Mitte vergangenen Jahres den Hochwasserschutz ausgebaut. Ein Regenrückhaltebecken oberhalb der Ortschaft in Verlängerung der Straße „Zum Greut" und ein zusätzlicher Regenwasserkanal sorgen mittlerweile dafür, dass die Häuser im Oberdorf von Eintürnen deutlich besser vor Hochwasser geschützt sind.

 

„Die ersten Bewährungsproben beispielsweise bei den starken Regenfällen am Sonntag des Stadtfestes haben die neuen Anlagen problemlos bewältigt", berichtet Ortsvorsteher Berthold Leupolz erleichtert. „Die Hauptmaßnahmen konnten bis Mai fertiggestellt werden. In den vergangenen Woche wurden noch die letzten Klein- und Bepflanzungsarbeiten abgeschlossen."

Vor allem bei heftigen Regengüssen nach Gewittern war das Gebiet zwischen Weitprechtser und Rohrbacher Straße vor allem in den Straßenbereichen „Zum Greut" und „Am Bach" in der Vergangenheit immer wieder überflutet worden, da der vorhandene Kanal zu klein war, um die Wassermassen abzuführen. Das Regenrückhaltebecken staut nun bei Starkregen einen Teil des ankommenden Wassers auf und gibt dieses erst nach und nach wieder ab. Mit dem ebenfalls neu gebauten zweiten Kanal kann zudem deutlich mehr Wasser geordnet abfließen.

Leupolz ist froh, dass sich dadurch in Eintürnen eine weitere Hochwassergefahr verringert hat und für angrenzende Hauseigentümer wieder verbesserte Versicherungschancen für ihr Eigentum bestehen dürften. „Natürlich kann keine hundertprozentige Garantie für den Fall eines Jahrhundertunwetters abgegeben werden. Gegenüber der früheren Situation sind wir aber wirklich gut für die Zukunft gewappnet. Für die gute Koordinierung der Baumaßnahmen möchte ich mich beim städtischen Bauamt, insbesondere Markus Fimpel vom Tiefbau, bedanken."

 

Pressemitteilung Stadt Bad Wurzach

 

 

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to Twitter
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok