Liederkranz Eintürnen

Eintürnen - Seinen ersten großen Auftritt unter seinem neuen Dirigenten Wolfgang Schmid hatte der Liederkranz Eintürnen beim Jahreskonzert in der Turn- und Festhalle Eintürnen. Mit im Programm hatte der Liederkranz mit den Mu-Si-Kids (in Kooperation mit der Musikkapelle), den Grundschulkindern und dem JugendChorios drei Nachwuchschöre, jeweils geleitet von Yvonne Wendlik. Darüber hinaus hatte Silvia Schmid-Wenke, die Frau von Dirigent Schmid noch zwei Soloauftritte mit ihrem Akkordeon und last but not least durfte Chortissimo unter der bewährten Leitung von Daniela Apel natürlich nicht fehlen.

 

Vorstand und Ortsvorsteher Berthold Leupolz freute sich, den zahlreichen Sängerkollegen aus den umliegenden Gemeinden ein so buntes Programm bieten zu können.

Mit Feuereifer waren die Kleinsten im Alter von 4-7 Jahren mit dabei, die als die „Mu-Si-Kids" den Reigen der Darbietungen eröffneten. Mit vier Kinderliedern zum Großteil aus der Feder von Rolf Zuckowski zeigten sie den begeisterten Eltern und Geschwistern, was sie in den letzten Monaten gelernt hatten.

Den Liederkranzchef hatten die Grundschüler bei ihrem Auftritt bei „Musik rund ums Schloss" im Juni derart begeistert, dass er beschloss, sie mit einem Auftritt beim Jahreskonzert zu belohnen. Mit ihrer Bilderchoreographie boten sie neben dem Hörgenuss auch noch einiges fürs Auge.

Auch beim Nachwuchschor des Liederkranzes wurde das Problem vieler gemischter Chöre sichtbar, unter den vielen jungen und – zugegebenermaßen hübschen – Damen tummelte sich nur eine einzige „Männerstimme". Dafür brachte der „JugendChorios" mit Begleitmusikerinnen an Gitarre und Klavier aus den eigenen Reihen ein gesanglich durchaus anspruchsvolles Programm.

Ganz der ungarischen „Zigeunermusik" des 19.Jahrhundertsverschrieben hatte sich der gemischte Chor des Liederkranzes. Silvia Schmid-Wenke, die nebenbei auch noch den Sopran des Liederkranz verstärkt, entführte an ihrem Akkordeon mit einem der berühmtesten Musikstücke der Bohemian „Ungarischer Tanz Nr 5" von Brahms das Publikum in die Zeit der ungarischen Boheme-Musiker im 19.Jahrhundert, die zwar durch ihre Musik berühmt wurden, denen aber die gesellschaftliche Anerkennung verwehrt blieb. Neben Beethoven Thomas Meyer-Steinegg brachte Dirigent Schmid und sein Chor noch in gesungener Form den „Ungarischen Tanz Nr. 6" und Robert Schumann´s „Zigeunerleben" zu Gehör, während Silvia Schmid-Wenke bei ihrer zweiten Soloeinlage am Akkordeon mit der „Ungarischen Rhapsodie Nr. 2" von Franz Liszt ihr instrumentales Können zeigte.

Nach der Pause und der obligatorischen Stärkung mit Saiten und Wecken setzte Chortissimo ganz auf die Liebe. Zweimal Münchner Freiheit, mit „Solange man Träume noch leben kann" und „Tausendmal Du" und u.a. die berühmten A-capella Stücke „Only You" und „The Rose" zeigten eindrücklich warum der Chor vor Wochenfrist beim Ziegelbacher A-cappella-Abend gefeiert wurde.

Bevor Chortissimo und der Liederkranz als Sahnehäubchen zum Abschluss des Konzertes gemeinsam mit dem Publikum den Kanon „Der Mond ist aufgegangen" anstimmten, wurden die DirigentInnen sowie die Pianistinnen Anna Lena Ruf (Jugendchor), Oxana Müller-Becker und vor allem Larissa Bohr-Cerniak, die ganz kurzfristig einspringen musste, mit Präsenten geehrt.


Bericht und Bilder von Uli Gresser

Zum Fotoalbum

 

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to Twitter
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.