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Eintürnen - Die Musikkapelle Eintürnen lud wieder zu ihrem traditionellen Ball ein und sehr viele Eintürner folgten dieser Einladung gerne. In ihren acht Programmpunkten gab es vor allem eines zu sehen und zu hören: Viel Musik und Tanz. Stefan Binzer, Arthur Bott und Josef Schele nahmen bei ihrem Stammtisch bei Sam´s Hotdog-Wagen direkt am Walk of Fame in Hollywood wieder das Dorfgeschehen des vergangenen Jahres aufs Korn

 

Bereits der Einstieg ins Programm war sehens- und hörenswert: Das von den Eintürnern Musikern live gespielte musikalische Intro wurde von einem Videoclip gefolgt, in dem zwei Rocker, Vorstand Roland Schmid und Roland Weber sich nach einem auf Ex im Ochsen in Weitprechts getrunkenen Glas Milch (!) frisch gestärkt auf ihre Bikes schwingen und – begleitet von der Bikerhymne „Born to be wild“ pünktlich zum Musikballbeginn „auf dem Berg“ einfahren. Was durchaus wörtlich zu nehmen war, denn die beiden radierten mit ihren Mopeds einige schwarze Streifen auf den Hallenboden...

Zwei Generationen an Technikverständnis prallten bei dem Sketsch über die Reparatur einer Schreibmaschine aufeinander. Frank Binzer (der Ältere) wollte nur das hängende „S“ seiner ihn 30 Jahre treubegleitenden Maschine reparieren lassen, während die jugendliche Fachkraft Markus Bendel so ein Gerät gar nicht kannte und ihm vorrechnete, dass er in dieser Zeit 26 Computer hätte „verbrauchen“ können. Gekonnt wandelten die Beiden dabei auf den Spuren von Loriot.

 

Nach der gekonnten Tanzeinlage der Jungmusikantinnen Sophia Weber, Rosa Schöllhorn, Tabea Stephan und Amelie Stephan, Lena und Emma Kugler sowie Hanna Traub wurde bei den traditionellen Stammtischgesprächen wieder besondere Ereignisse in Eintürnen aufbereitet. Und weil das Ballmotto in diesem Jahr der „Walk of fame in Hollywood“ war, gab es beim Wirt Arthur Bott für seine Gäste Stefan Binzer und Josef Schele „Sam´s“ Hotdogs und (igitt) Dosenbier.

Die Geschichten die dabei aufs Tapet kamen waren allerdings ausgesprochen einheimisch. Da war der für die Taufe vom Enkele bei Botts bestellte übergroße Biertisch, der von einem Riesenlastwagen angeliefert wurde – allerdings einen Tag zu spät. Und dessen Fahrer dann gleich noch beim Wegfahren „Bott´s Gaatteshaag“ über den Haufen fuhr. Oder Ruf´s Berühmtheiten vom Berg, weil das Ausbüxen von Ruf´s Kühen eine zeit lang im Radio kam. Eine tolle Geschichte lieferte auch Bott´s Jüngster, der sich bei seinem neuen Auto voll auf die Rückfahrkamera verließ und dabei seine Heckscheibe einbüsste, weil er das „Beep, Beep, Beep“ ausgerechnet auf einem Parkplatz austesten wollte, wo man nur vorwärts einparken sollte.

 

Florian Weber, das Imitationsgenie der Eintürner Musikanten, gab in diesem Jahr den Standupcomedian Paul Panzer mit genau derselben Frisur, die aussah wie wenn er mit seinen Fingern in eine Steckdose gelangt hätte. Ob er von den nassen Füßen erzählte als er auf seinem neuen Entertainment-System sich „Titanic“ anschaute oder davon, dass er für den Fall dass ein GEZ-Mitarbeiter bei ihm Einlass begehrte, er zur Abwehr von Dracxulesen immer eine angespitzte Zaunlatte neben der Eingangstür parat halte, „immer schön auf der Folie bleiben“ , Florian Weber ( alias Paul Panzer) hatte sein Publikum im Griff.

Heinz Schele, der wieder souverän durch das Programm führte, erklärte für den Auftritt der Trällermädels aus den Usa hätte der Musikverein keinerlei Kosten und Mühen gescheut. Dass Sonja Weber, Daniela Gut, Ines Bott, Tanja Stephan und an der Gitarre Alexander Dreher diesen Einsatz wert waren, bewiesen sie beim Zewa-Song eindeutig. Logisch dass sie dafür noch eine Zugabe draufsatteln mussten.

 

Florian Bott und Roland Schmid mussten gehörig ihre Muskeln spielen lassen, um – O-Ton Florian Bott „am Freitagmittag für den Ortsvorsteherpatrioten“ noch einen Fahnenmast auf dem Berg aufzustellen. Wobei die intellektuellen Fähigkeiten der Beiden ein wenig Unterstützung von Ann-Kathrin Häfele brauchten, um den überschüssigen Boden adäquat zu versorgen: „Ihr müsst halt tiefer graben, weil mir hier jo aufm Berg sind.“

Dem bereits erwähnten Ortsvorsteherpatrioten Berthold Leupolz war es dann vorbehalten, gemeinsam mit Heinz Schele, Günter Stephan, Roland Weber und Alexander Dreher mit ihrem Männergesang den musikalischen Schlusspunkt hinter dieses sehens- und hörenswerte Programm zu setzen. Was natürlich nicht ohne Zugabe abging, ehe nach kurzem Bühnenabbau die Alpenstreuner das musikalische Zepter übernahmen und zum Tanzen einluden.

 

Text und Bilder von Uli Gresser 

 

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