31eintuernenEintürnen - Vorstand Roland Schmid konnte sich freuen: Die Musiker um Dirigent Alexander Dreher lockten nach ihrem Erfolg im Oberstufenwertungsspiel beim Kreismusikfest in Haidgau so viele erwartungsvolle Besucher wie schon lange nicht mehr in die Festhalle auf dem Eintürnenberg. Und sie erfüllten die Erwartungen vollständig, wie zwei begeistert geforderte Zugaben zeigten.

 

 

Dirigent Alexander Dreher hat für das Konzert ein abwechslungsreiches und modernes Programm zusammen gestellt. Mit dem beliebten Konzertmarsch „Sympatria“ des sehr jungen österreichischen Komponisten Thomas Asanger in das Konzert ein. Dieser thematisiert damit auf musikalische Weise, dass Heimat keine Frage der geographischen Herkunft ist, sondern vielmehr dort ist, wo wir uns wohlfühlen. Mit der vertonten Sage des Teufelsturmes „Devil´s Tower“ , dessen Reste noch in der Nähe von Neukirchen in Oberösterreich stehen, des ebenfalls aus Linz stammenden Thomas Doss, versetzten die Musiker des Musikvereines Eintürnen ihre Gäste in die wilde Zeit des Mittelalters, als Raubritter von eben jener Teufelsburg aus Kaufleute und reisende überfielen.

Mit dem als „Sportpalast-Walzer“ während des Sechstagerennens in Berlin weltbekannt gewordenen Walzers „Wiener Praterleben“ von Siegfried Translateur bekamen auch die Walzerfreunde im Publikum ihr „Gutsle“ präsentiert. Mittelpunkt und Abschluss des ersten Konzertteiles waren die beiden Wertungsspielstücke „In all it’s Glory“ und „Flashing Winds“. „Dass unser Dirigent gerne mal ein Experiment wagt und auf Nervenkitzel steht, wussten wir ja bereits, aber als er anfangs des Jahres mit der Idee kam, dass wir es doch einfach mal in der Oberstufe beim Wertungsspiel versuchen könnten, musste der eine oder andere erst einmal kräftig schlucken,“ plauderte Ines Bott, die wie immer souverän und mit viel Hintergrundwissen durch das Konzertprogramm führte, ein wenig über die Geschichte, wie es zu dem ersten Auftritt in der Oberstufe kam. Umso unglaublicher sei es dann gewesen, als bei der Bekanntgabe der Wertungsspielergebnisse im Festzelt in Haidgau auf der Urkunde „Hervorragend“ gestanden habe.

 

Nach den obligatorischen „Pausensaiten“ nahmen die Gäste das Motto des „Gute-Laune-Stückes“ „Get up and go!“ zwar nicht wörtlich – das wäre aus Platzgründen auch gar nicht gegangen – aber mit diesem und dem folgenden „Rock von der Küste“ Medley von „Santiano“ stieg das Stimmungsbarometer weiter an. Für den Arrangeur Stefan Schwalgin ist an der Musikpersönlichkeit Frank Sinatra besonders interessant, dass dieser ein „Orchesterfan“ war. Und so wurde aus der Trachtenkapelle flugs eine Bigband, die das von Schwalgin zusammengestellte Medley der bekanntesten Sinatra-Hits ,„New York, New York“, „Something Stupid“, „Fly me to the moon“ und „My way“ mitreissend interpretierte.

Seit die US-Metalband „Disturbed“ 2015 das von Paul Simon geschriebene und mit Simon & Garfunkel zu Weltruhm gekommene Stück „The sound of silence“ gecovert hatte, stand dieser „Klang der Stille“ auch für die Blasmusik zur Verfügung. Denn der Arrangeur James l. Hosay erarbeitete daraus ein klangstarkes Arrangement für Blasorchester. Dieser zeichnete auch für das letzte Programmstück „Hey tonight“ verantwortlich, einem Medley mit den legendären Ohrwürmer aus den 70er Jahren „It´s so easy“ „Rock´n all over the world“ und dem namensgebenden „Hey tonight“, die Hosay zu einem kompakten Blasorchester-Medley zusammenfasste.

 

Nach dem Dank von Vorstand Roland Schmid an die Notensponsoren, die Gastmusiker und Ansagerin Ines Bott bekam das Publikum noch zwei lautstark geforderte Zugaben präsentiert: Den böhmischen Marsch „Alpenwelt“ von Anton Ulbrich und die Bodensee-Polka von Alexander Pfluger.

 

Text und Bilder von Uli Gresser
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