30kindergartenEintürnen - In den kommenden Monaten stehen umfangreiche Baumaßnahmen an, um den Kindergarten Maria Theresia in Eintürnen von eineinhalb auf zwei Kindergartengruppen zu erweitern. Bild: V.l.n.r.: Stefan Pahlsmeier (Ecker Architekten), Kurt Hinder (Fa. Hinder), Matthäus Rude (Stadtbaumeister), Berthold Leupolz (Ortsvorsteher), Sabine Lang (Kindergartenleiterin)




Bis zum Sommer werden gut 350.000 Euro insbesondere in die Aufstockung des bislang niedrigeren Teilgebäudes sowie den Ausbau des Treppenhauses zwischen den beiden Einzelgebäuden investiert, die bereits bislang den Kindergarten beherbergt haben. In der vergangenen Woche haben die Maßnahmen mit dem Abbruch des alten „Zwischenbaus“ begonnen.


„Der Kindergartenbereich der bereits bestehenden Gruppe im Erdgeschoss wird um ein Stockwerk in Holzbauweise aufgestockt, um dort künftig die zweite Kindergartengruppe unterbringen zu können“, berichtet Stadtbaumeister Matthäus Rude. „Im anderen Gebäudeteil befinden sich die Toiletten, Küche und Büros für die Leitung, wo durch die Umbaumaßnahmen ebenfalls mehr Platz sowie eine klare Trennung zwischen Gruppenräumen und sonstiger Nutzung geschaffen werden kann“. Über das neue Treppenhaus, das zwischen den beiden Gebäuden entsteht, würden die Kinder und Erzieherinnen künftig dann auf beiden Ebenen „trockenen Fußes“ zu den Toiletten bzw. sonstigen Räumen gelangen können.


Der Gemeinderat hatte sich im vergangenen Mai unter drei dargestellten Szenarien für den entsprechenden Umsetzungsvorschlag ausgesprochen. „Seither haben wir so zügig wie möglich Detailplanung, Baugenehmigung und Ausschreibung der Bauleistungen in die Wege geleitet“, so Rude weiter. „Wir hoffen, dass wir die Erweiterung dann wie geplant bis Sommer abschließen können“.


Erforderlich geworden war die Erweiterung angesichts der Prognose, dass in den kommenden Jahren deutlich mehr Kinder in Eintürnen im Kindergartenalter betreut werden müssen, nachdem dort in den letzten Jahren Bauplätze neu erschlossen wurden und allgemein der Trend zunehmend zur „Kindergartenbetreuung ab zwei Jahren“ gehe.


Wie bei jeder Baustelle werde es während der Bauphase auch gewisse Einschränkungen geben, die aber möglichst gering gehalten werden sollen. „Zum Glück stehen direkt angrenzend im Gemeindehaus der Pfarrgemeinde Räumlichkeiten zur Verfügung, in die die Betreuung der Kinder solange verlagert werden kann“, erläutert Ortsvorsteher Berthold Leupolz.


Er und Kindergartenleiterin Sabine Lang zeigten sich bei einem Ortstermin am 29. Januar sehr glücklich, dass die Maßnahme nun nach der notwendigen Planung und Vorbereitung begonnen werden konnten. „Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, dass in Eintürnen in den kommenden Jahren die Betreuung von Kindergartenkindern auf kurzen Wegen nachhaltig gesichert wird“.


Auch die Kirchengemeinde, die Trägerin des Kindergartens ist und laut vertraglicher Vereinbarungen rund 30% der Kosten selbst tragen wird, ist über die Lösung sehr froh. „Zudem hoffen wir, dass wir über ein neues Förderprogramm des Bundes zur Kinderbetreuungsfinanzierung insgesamt noch bis zu 120.000 Euro an Zuschüssen erhalten können“, so Pfarrer Paul Notz. Die entsprechenden Anträge seien gestellt und sollen zeitnah entschieden werden.



Presseiformation und Bild Sadt Bad Wurzach


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