01eintuernenEintürnen - Die Musikkapelle Eintürnen hatte zum Konzert in die Festhalle auf dem Eintürnenberg eingeladen und sehr viel mehr wie erwartet wollten sich das Jahreshighlight von Dirigent Alexander Dreher und seinen Musikanten nicht entgehen lassen.



Wer nicht eine halbe Stunde vor Beginn des Konzertes in der Halle war, musste es sich mit einem eilends herbei geschafften Stuhl entlang der Hallenwand bequem machen, so groß war der Ansturm auf das immer am 31.10. stattfindende Jahreskonzert des Musikvereines Eintürnen. Was sicherlich auch mit der charismatischen Person des Dirigenten zusammenhängt, dem es gelungen war, seine Musikanten bei der Probenarbeit zu Höchstleistungen anzuspornen, ihnen aber gleichzeitig den Spaß zu vermitteln, den er selbst dabei hatte.


Folgerichtig eröffneten Dreher und seine Musikanten das Konzert mit dem Stück „Euphoria“ . Euphoria stammt aus dem Griechischen und bedeutet Lebensfreude und Hochstimmung. Und genau dieses Gefühl vermittelten die Musiker unter dem Dirigat von Alexander Dreher mit ihrem Spiel dem Publikum. Ob bei „Klang der Alpen“ der Ode an die Berge des aus dem Unterallgäu stammenden Komponisten Kurt Gäble, mit dem der Komponist auch auf den Schutz der einzigartigen Flora und Fauna der heimischen Bergewelt hinweist.


Oder bei den Melodien des Singspiels „Im Weissen Rössl“ von Ralph Benatzky, denen die Musikkapelle im Arrangement von Stefan Schwalgin den Leumund des Angestaubten nahmen und als farbenfrohes Potpurri zu Gehör brachten, immer war die Spielfreude deutlich spür- und vor allem hörbar. Oder wie es Vorstand Roland Schmid ausdrückte: „Die Proben waren anstrengend, haben aber immer großen Spaß gemacht.“


Thomas Asanger, der junge österreichische Komponist machte das „Blue Hole“, einer der spektakulärsten Tauchgründe der Welt, vor der Küste des mittelamerikanischen Staates Belize gelegen, zum Gegenstand seiner gleichnamigen Komposition. Überzeugend präsentierten die Musiker die verschiedenen Aspekte dieses Naturphänomens, die mysteriöse Anziehungskraft, die lauernden Gefahren und die atemberaubend Schönheit dieses faszinierenden Naturschauspiels. Mit „Flight of Valor“ von James Swearingen, jenem Konzertwerk, das im Gedenken an die Passagiere des United Fluges No. 93 entstand, welche am 11. September 2001 in Pennsylvania ihr Leben verloren, verabschiedeten sich die Eintürner Musikanten, von viel Beifall begleitet in die wohlverdiente Pause.


Aus der sie sich frischgestärkt mit der langjährigen Titelmelodie des Grand Prix der Volksmusik „So schön ist Blasmusik“ mit neuem Elan zurückmeldeten. Ein Kusshand vom Dirigenten war der gerechte Lohn, den Daniela Gut für ihre grandiose Darbietung in Peter Leitners “My Dream“ Solo für Flügelhorn, erntete.
Mit dem bunten Reigen von „Andreas Gabalier in Concert“ und der 80er Kult (tour) zeigte Dreher und sein Orchester, dass sie durchaus auch in der Popmusik zuhause sind und damit zu begeistern wissen. Bei dem Abba Titel „The way old friends do“ griff Dreher dann selbst zum Mikrofon, unterstützt von den Sängerinnen Nathalie Schele und Sophia Bentele und hielt noch nebenbei sein Eintürner Kapelle mit dem Taktstock im Griff.


Was die Berliner Philharmoniker alljährlich zum Abschluss ihrer berühmten Waldbühnenkonzerte recht ist, kann den Eintürnern Blasmusikern nur billig sein und so wollten sie das Konzert mit dem Konzertmarsch „Berliner Luft“ zu Ende gehen lassen. Dabei hatten Dreher und Co. aber nicht mit der Hartnäckigkeit und Ausdauer des fachkundigen und begeisterten Publikums gerechnet. Einen Geschenkkorb bekam der musikalische Leiter und einen Blumenstrauß Ines Bott, die wie immer charmant und mit informativen Texten zu den Stücken durch das Programm geführt hatte.


Dankesworte gab es von Vorstand Roland Schmid vor allem den Sponsoren, die dankenswerterweise für jedes aufgeführte Stück die Noten finanziert hatten. Ein besonderer Dank ging außerdem an das Musikhaus Lange, das mit einer Not-OP an der Tuba von Günter Stephan für diesen das Konzert rettete. Schmid´s Dank ging aber auch an die Gastmusiker, „die immer gerne kommen“ und die fleißigen Mitarbeiter in Küche und Service.


Und danach wurde das Publikum dann noch mit zwei Zugaben belohnt,. dem Kaiserin Sissi-Konzertmarsch, dessen Ansage das Publikum mit einem begeisterten „Aah“ quittierte, und der gefühlvollen Polka „Guten Abend, Gute Nacht“ von Alexander Stütz.



Bericht und Bilder Ulrich Gresser




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