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Eintürnen - Mit vielen tollen Einlagen, viel Musik und noch mehr guter Laune nahm die Trachtenkapelle Eintürnen die Besucher ihres diesjährigen Musikballes mit auf eine musikalische Weltreise. Foto: Lichtmalerei beim Schwarzlicht-Tanz der vier Strichmännchen

Mit einem Flashmob startete die Musikapelle in ihren von Heinz Schele wieder souverän moderierten diesjährigen Musikball. Nach „Einmal um die ganze Welt“ und „Ich war noch niemals in New York“ ging es via musikalisches Quiz im Medley (vulgo: Schweinsgalopp) durch 12 europäische Länder. Musikerkollegen aus Arnach errieten immerhin deren elf.

Mit dem ersten Sketsch „Herr Kiebel ist schwanger“ machten die Darsteller eine neue medizinische Methode hoffähig, Hypochonder ganz schnell gesunden zu lassen. Der Arzt diagnostiziert bei  Herrn Kiebel eine Schwangerschaft, und schon hat er ihn von seinem eigentlichen Leiden, Ohrensausen, erlöst...

Sportliche und koordinatorische Höchstleistungen mussten die Akteure beim „Happy Feet Ballett“ bringen: auf dem Rücken liegend, mussten sie mit gestreckten Händen den „Kopf“= Fuss zum Tanzen bringen. Nach einer kurzen Verschnaufpause reichten die Kräfte dann aber doch noch für eine Zugabe.

Einmal so richtig aus sich heraus gehen konnte das „alte“ Ehepaar Marianne Kugler und Peter Müller am Frühstückstisch, wo mit harten Bandagen gekämpft wurde: „Wenn i G´sichter macha kennt, hetsch du scho lang a anders!“

Wörtlich genommen im Wortsinne hat Florian Weber die Weltreise bei seinen Wortspielereien, die  beim Publikum hervorragend ankamen. Da bekam die „Air Eintürnen“ auf dem Bühnenbild richtig „Flügel“ so schnell umkreiste der Wortspieler die Welt.

Einen besonderen optischen Leckerbissen bekam das Publikum mit einem ganz speziellen Schwarzlicht-Tanz serviert: Mit einer tollen Choreografie bewegten sich die vier „Strichmännchen“ auf der dunklen Bühne, natürlich wurde die Zugabe frenetisch gefordert.

Beim schon traditionellen Stammtischgespräch nahmen die drei Protagonisten Arthur Bott, Stafan Binzer und Josef Schele dann die Begebenheiten im Ortsgeschehen des abgelaufenen Jahres  auf´s Korn:  Von Bierschleudertraumatas, Auffahrunfälle, neuzusammengefaltete Airbags, herrenlose Autoanhänger, falschdatierte Busbestellungen und Narrenkollisionen handelten die Begebenheiten in diesem Jahr, in dem die Musikanten endlich wieder die Musikproben im Ochsen „verlängern“ konnten.

Pantomimische Meisterleistungen brachten die Darsteller des (Ziel-) Laufes bei der neuen Narrenolympiade: Das natürlich musikalisch untermalte „Hauen und Stechen“ in Zeitlupe darzustellen, meisterten „Olympioniken“ der Musikkapelle perfekt, wenn auch nicht alle ohne Blessuren das lockende Ziel, ein überdimensioniertes Weissbierglas erreichten.

Bei der  natürlich stürmisch geforderten Zugabe lief „Bimbo“ Günter Stephan zur Hochform auf. Als Frauenversteher „Happy wife, happy life!“ prangte auf seinem weissen T-Shirt, der Mann wusste, wovon er sang.

Binnen Minuten war dank zahlreicher helfender Hände die Bühne nach dem Ende des Programmes abgebaut und die Band „Alpen-Streuner“, die schon während der Umbaupausen mit Schunkelrunden für Stimmung gesorgt hatten, konnte loslegen, die Tanzwütigen unter den Gästen zu befriedigen.

Text und Bilder: Ulrich Gresser

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