31eintuernenEintürnen - Der Musikverein Eintürnen spielt sein Jahreskonzert traditionsgemäß am Abend vor Allerheiligen. Dirigent Alexander Dreher hatte wieder ein tolles abwechslungsreiches Programm, vom klassischen Konzertstück über Musical- und Filmmelodien bis zum Boomwhackers-Spektakel zusammengestellt und mit der Musikkapelle in monatelanger Probenarbeit zur Aufführungsreife gebracht.



In diesem Jahr wurde es eng auf dem Berg. Das ging bereits mit der Parkplatzsituation los: Wer nicht eine halbe Stunde vor Konzertbeginn da war, musste in der angrenzenden Wiese parken. In der Halle reichten die Plätze bei der Saalbestuhlung – also mit Tischen und Stühlen – nicht aus und es mussten noch kurz bevor der Dirigent zum ersten Mal seinen Taktstock hob, noch einmal zusätzliche Stühle herbeigeschafft werden. Die, weil noch brandneu, ihre Veranstaltungspremiere feierten. Aber nicht nur im Saal wurde es eng: Auf der Bühne drängten sich vor Alexander Dreher rund 50 Musiker, weil einige Gastmusiker und Jungmusikanten mit dabei waren.


Auch in diesem Jahr machten die Mu-Si-Kids, unter der Leitung von Eva Beisswenger wieder den musikalischen Auftakt des Konzertes, ehe die „Großen“, die Zuhörer, die meisten selbst Musiker in den Musikkapellen der Region, mit der Ouverture „Alpine Inspirations“ des jungen Tiroler Komponisten Martin Scharnagl auf einen musikalischen Spaziergang in die Berge mitnahmen.


Der junge deutsche Komponist Thiemo Kraas hatte „Crossbreed“, als Auftragsarbeit zum 1250-jährigen Jubiläum der Stadt Ellwangen geschaffen. Das musikalische Leitmotiv, ein Marienlied, von einem ( Gast-) Bläserquartett aus dem Saal heraus eingeleitet. Das Werk endete wie ein Jubiläumsjahr beendet werden soll: Voller Pracht und Festlichkeit. Kraas erreichte dies durch die bläserische Verklanglichung einer Kirchenorgel, denn der musikalische Stadtrundgang endet in der prächtigen St. Vitus Basilika.


„The Witch an the Saint“ des US-amerikanischen Komponisten Steven Reineke, erzählt musikalisch die Geschichte eines dunklen Kapitels im Mittelalters: Die Hexenjagd. Das programmatische Stück beinhaltete einige Taktwechsel und hieß fürs Schlagzeugregister: Vollbeschäftigung. Mit sechs Schlagzeugern, unter anderem auch der Gattin des Dirigenten und Stefan Braun aus Arnach, gingen die Eintürner das Werk an, mit dem sie im Frühjahr beim Musikfest in Seibranz im Wertungsspiel die Note „Hervorragend“ erspielt hatten.


Mit dem Konzertmarsch „Prager Burg“ von František Kovářík entliess die Kapelle das Publikum zu den obligatorischen „Saiten“ in die Pause. Aus dieser holten die Musiker die Gäste mit einer erwartungsvollen Trompetenfanfare und „A day of Hope“ von Fritz Neuböck. „A Day of Hope“ steht für Frieden und Gerechtigkeit, es ist ein rundherum optimistisches Werk, welches die positive Ausstrahlung der Musik in jeder Lebenslage verkörpert. Angesichts der vielen Krisen auf der Welt müsste diese „Rhapsody for Concert Band“ zum täglichen Pflichthörprogramm der Machthaber gehören.


„The little Mermaid“, das für seine berühmten Filmmelodien vielfach Oscar preisgekrönten Alan Menken, war ein weiteres Beispiel für die abwechslungsreiche Programmzusammenstellung von Alexander Dreher. Auf die "Kleine Meerjungfrau" folgte mit „Lena´s Song“ aus dem schwedischen Film über die Kraft der Musik „Wie im Himmel“ ein weiterer Höhepunkt. Nathalie Schele, ansonsten Mitglied des Trompetenregisters, gelang die stimmliche Umsetzung des Liedes zur Begeisterung des fachkundigen Publikums.


"Petticoats, die erste große Liebe und handfeste Schlägereien", so kündigte Ines Bott, die wieder einmal souverän und charmant durchs Programm führte, die „Selections from Grease“ an, jenem Musical- und Tanzfilm, mit dem die Karriere eines gewissen John Travolta begann.


Eine besondere Rolle bekam Vorstand Roland Schmid beim letzten Stück des offiziellen Programmes zugewiesen. Als „Mann mit den meisten falschen Tönen während des Konzertes“ hatte er die Ehre, bei dem spektakulär humorvollen „Boomwhackers on stage“ des Belgiers Benoît Chantry, seinen Körper als Resonanzkörper zur Verfügung zu stellen. Logisch, dass nach einem solchen Schlußpunkt das Publikum mehr wollte. Mit dem Konzertmarsch „Das Siegesschwert“ von Julius Fucik und der Polka „Beim Kreutzersteg“ der Blasmusik Ikone Ernst Mosch, verabschiedeten sich die Musiker und Dirigent Alexander Dreher, die auf ihre Leistung sehr stolz sein konnten.


Übrigens war es dem Musikverein Eintürnen gelungen, für jedes Stück einen Sponsoren zu finden. Dafür bedankte sich Vorstand Roland Schmid im Namen der Musiker bei Fa. Lissmac, Bad Wurzach, Fa MTW, Bad Waldsee, Fa Holzmüller GmbH, Ziegelbach, Küchenstudio Lorinser, Bad Waldsee, Metzgerei Bendel, Bergatreute, Musikhaus Hohl, Modehaus Binder, Bad Wurzach, Musikhaus Lange, Ravensburg, Metallblasinstrumentenbau Bernhard Aßfalg, Haidgau, Autohaus Kilgus, Ravensburg, und den beiden aktiven Musiker Markus Heine und Hans Frick.

 

Text und Bilder von Uli Gresser
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