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Eintürnen - Die ersten Früchte seiner Arbeit durfte der neue Dirigent der Trachtenkapelle Eintürnen, Alexander Dreher beim diesjährigen Jahreskonzert in der Turn- und Festhalle Eintürnenberg ernten: Ein begeistertes Publikum bekam nach einem fulminanten Konzert zwei Zugaben und hätte auch noch dritte gerne angenommen.

 

Nachdem das Jahreskonzert im Vorjahr wegen eines Unfalles des damaligen Dirigenten Florian Hubl ausfallen musste, waren die Eintürner Musikanten umso motivierter an das diesjährige Konzert herangegangen. Und mit ihrem neuen musikalischen Leiter Alexander Dreher aus Bergatreute haben die Musiker um Vorstand Roland Schmid einen Glücksgriff getan, um den sie an diesem Abend viele Musiker anderer Kapellen im Publikum beneidet haben dürften.

 

 

Mit Valhalla, der im Stile von Wagner Ouvertüren geschriebene Opern-Ouvertüre, des aus der amerikanischen Countrymusikstadt Nashville stammenden US-Komponisten James L. Hosay eröffnete die mit einigen Gastmusikern verstärkte Kapelle ihr Konzert. Bereits vom ersten Ton an merkte man, daß es der Dirigent bei den Probenarbeiten geschafft hatte die Musiker mitzureissen. So auch bei „Schloss Orth“ von Fritz Neuböck und Colorado River von Kees Vlak: In beiden Fällen schaffte es die Kapelle, die von Ansagerin Ines Bott, zuvor beschriebenen Bilder in der Musik aufleben zu lassen. Mit dem vom Unterallgäuer Kurt Gäble eigens für das Salemer Schloßseefest geschriebenen Konzertmarsch Salemonia verabschiedeten sich die Musiker in die wohlverdiente Pause, um dort das Publikum mit den obligatorischen „Saiten“ zu versorgen.

Nach „A little opening“ , der Fanfare for Concert-Band des jungen deutschen Komponisten Thiemo Kraas, wurde das Programm rockig: Unter dem Motto „Blasorchester spielt Classic-Rock“ gab es, verstärkt durch eine klassische Rockbandbesetzung mit E-Gitarre, E-Bass und Keyboard drei Classic Oldies der Rockgeschichte. „Purple-Rain“, die Rockballade und der erste Hit des legendären amerikanischen Sängers Prince riss das Publikum mit. Bei „A Herz wia a Bergwerk“ von Rainhard Fendrich zeigte Vollblutmusiker Alexander Dreher auch seine stimmlichen Qualitäten. Souverän meisterte er dabei den Spagat zwischen Dirigentenstab und Mikrophon. „Music“ von John Miles, das „Gänsehaut- Stück“ aus den 70er Jahren, verfehlte auch nach fast 40 Jahren (!), von der großartig aufgelegten Eintürner Trachtenkapelle gespielt, seine Wirkung nicht.

Doch vor die Zugaben waren Wortes des Dankes angebracht: Roland Schmid dankte dem Publikum, „denn ohne euren Applaus wär´s a bessere Prob´gwesa!“ Mit einem Präsent wurde auch Dirigent Dreher für die gelungene Konzertpremiere und vor allem die erfolgreiche Probenarbeit belohnt.

Mit dem Erzherzog-Carl-Marsch von H.J. Schneider und der Polka „Zwei Tränen“ von Karel Vacek wurde das Publikum für seine Begeisterung belohnt. Die Trachtenkapelle hatte sich bereits im Vorfeld des Konzertes belohnt, denn für alle gespielten Stücke hatten sie die Noten von Sponsoren finanziert bekommen.

 

Text und Bilder von Uli Gresser
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