25fcb 01Arnach - Es war richtig heiß in Arnach, als die Frauen des dreimaliger deutschen Meisters FC Bayern München auf die in der Schweiz ebenso legendäre Mannschaft des FC Zürich (22maliger Schweizer Meister!) traf. Bild: Mandy Islacker erzielte mit diesem Schuss das verdiente 1:0 für die Bayern. (Mit Bildergalerie).

 

Zwar waren die Bayern ohne ihre WM Teilnehmerinnen Giulia Gwinn und Melanie Leupolz aus der näheren Umgebung angetreten, weil diese erst am Donnerstag wieder mit dem Training begonnen hatten, aber dennoch war mit Nicole Rolser eine Spielerin aus Oberschwaben mit dabei. Die gebürtige Mietingerin sorgte für ordentlich Betrieb auf der rechten Angriffsseite der Bayern.


Mit Mandy Islacker, Simone Laudehr und in der zweiten Halbzeit Kathrin Henrich waren neben einigen U-Nationalspielerinnen auch aktuelle oder ehemalige A-Nationalspielerinnen im Einsatz. Ralph Quednau, Abteilungsleiter der Abteilung Fußball konnte zufrieden sein: Statt der erwarteten 500 waren viel mehr Zuschauer in das Xare-Miller-Stadion in Arnach gepilgert.


Zufrieden durften auch die beiden Mannschaften sein, denn damit sich auch der grüne Rasen für das Event in Bestform präsentierte, dafür hatte Platzwart Willi Mayer sich intensivst gekümmert. Aber auch für den Nachwuchs des SV Arnach, Bambinis, die F- und E- Jugendlichen wurde das Spiel zu einem denkwürdigen Ereignis: als Einlaufkinder bzw. Ballkids hatten sie ihren großen Auftritt.


Die Geschichte perfekt machten dann die Frauen des FC-Bayern: Nach Toren von Many Islacker in der 20. Minute und zweimal Jovanna Damnjanovic (31. und 82. Minute) sorgten für einen souveränen 3:0 Erfolg der Bayern-Frauen und für große Freude bei ihrem hierzulande großen Anhang. Geduldig stellten sie sich nach dem Spiel ihren Fans für Selfies zur Verfügung oder schrieben Autogramme.


Für den FC Bayern seien solche Auftritte wie ihn Arnach sehr wichtig sagte Teammanagerin Bianca Rech, um auf den Frauenfußball aufmerksam zu machen. Kritik am DFB übte Ex-Nationalspielerin Simone Laudehr. Von Zuschauerzahlen wie bei den Männern oder bei der WM (25.000) können die Damen nur träumen: Nur 666 Zuschauer kamen im Schnitt zu den Heimspielen der Bayer-Frauen, hier seien besonders auch nach dem schmerzhaften WM-Aus dringend strukturelle Maßnahmen seitens des DFB erforderlich, um die Liga für Zuschauer, aber auch Sponsoren interessanter zu machen.


Manch Arnacher Zuschauer war jedenfalls vom hohen technischen Niveau des Spieles überrascht...

 


Bericht und Bilder: Ulrich Gresser

 

 

  • bild0309bild0309
  • bild0310bild0310
  • bild0311bild0311

  • bild0312bild0312
  • bild0313bild0313
  • bild0315bild0315

  • bild0317bild0317
  • bild0320bild0320
  • bild0322bild0322

  • bild0324bild0324
  • bild0328bild0328
  • bild0330bild0330

  • bild0332bild0332
  • bild0333bild0333
  • bild0335bild0335

  • bild0337bild0337
  • bild0340bild0340
  • bild0344bild0344

  • bild0346bild0346
  • bild0347bild0347
  • bild0348bild0348

  • bild0349bild0349
  • bild0350bild0350
  • bild0351bild0351

  • bild0352bild0352
  • bild0353bild0353
  • bild0354bild0354

  • bild0356bild0356
  • bild0359bild0359
  • bild0360bild0360

  • bild0365bild0365
  • bild0366bild0366
  • bild0368bild0368

  • bild0369bild0369
  • bild0372bild0372
  • bild0378bild0378

  • bild0383bild0383
  • bild0385bild0385
  • bild0392bild0392

  • bild0395bild0395
  • bild0396bild0396
  • bild0398bild0398

  • bild0403bild0403
Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to Twitter
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok