Arnach - Da war Matthias Grad echt Baff, wieviele Gäste zur Einweihungsfeier der neuen Verkaufsräume der Gärtnerei Grad in Arnach, gekommen waren.

 

Er begann seine Dankansprache mit einer gegoogelten Definition des Begriffes „Einweihung“. „Festakt zur Inbetriebnahme“ hieß es da. Angesichts der immer extremeren Wettersituationen sei man als Gärtner ganz besonders auf göttlichen Schutz angewiesen, sagte Matthias Grad mit einem Augenzwinkern und bedankte sich bei Pfarrer Paul Notz für seine Bereitschaft, die Räume zu segnen.
Lang war seine Danksagungsliste all derer, die in irgendeiner Form am Bau beteiligt waren. Die rund siebenmonatige Bauzeit sei bis auf einige Kleinigkeiten problem- und reibungslos verlaufen, wofür er sich bei den beteiligten Firmen und und Handwerkern noch einmal extra bedankte.

Ihm sei gar nicht bewusst gewesen, dass diese Modernisierungsmaßnahme überhaupt förderfähig sei. Daher bedankte er sich besonders bei den entsprechenden Stellen für die Hinweise, dank derer die 700.000 € teure Baumaßnahme mit Fördermitteln von EU, Bund und Land bezuschusst werden konnte.

Eingeweiht wurde an diesem Freitagabend nun der 350 qm große Neubau mit 110qm großem Warmabteil mit Topfpflanzen, Accessoires, und Keramik. Neu in das Programm aufgenommen haben die Brüder Hubert und Matthias Grad, die den Familienbetrieb in der nunmehr dritten Generation führen, im 82 qm großen Wechselabteil Gourmetsäfte, Liköre und verschiedene Essig- und Ölsorten von Gourmet Berner. Das Kaltabteil umfasst 163 qm in dem u.a. saisonale Pflanzen, Erden und Dünger präsentiert werden. Neu ist auch die moderne Gasheizung dazugekommen, die Gärtnerei zu einem Ganzjahresbetrieb macht.

Ein besonderer Dank galt den Nachbarn: „Ihr habt während der Bauzeit, –besonders während der Zeit des Abrisses – im wahrsten Sinne des Wortes viel Staub schlucken müssen.“

Mit ganz viel Mut und Gottvertrauen habe Familie Grad dieses Unternehmen Modernisierung angegangen, sagte Pfarrer Paul Notz, der seine Segnung mit einer Passage aus dem Paulusbrief an die Korinther einleitete.

Bürgermeister Roland Bürkle sagte in seinem Grußwort: „Die Familie Grad glaubt an die Zukunft und daran dass das Handwerk goldenen Boden hat.“ Mit dieser mutigen Investition setze sie die 90jährige Erfolgsgeschichte der Gärtnerei fort. Dass Beruf und Ehrenamt zusammengehe zeige nicht nur Matthias Grad, denn auch sein Vater habe sich viele Jahre als Stadtrat engagiert.

Gemeinsam mit Handwerkern, Nachbarn, Verwandten und Freunden feierte die Familie Grad und ihr Team die Einweihung, am Sonntag ist dann die Bevölkerung zum Frühlingsfest mit vielen interessanten Highlights und zur Besichtigung eingeladen.

 

Text und Bilder von Uli Gresser
  

 

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