Landschaftsschuetzer 01 Bad Wurzach - Das Gemeindegebiet von Bad Wurzach sei für ca. 116 und das von Leutkirch für ca. 84 Windkrafttürme geeignet, glaubt die Landesanstalt für Umweltschutz in der neuesten Ausgabe des Windatlas für Baden-Württemberg uns vorrechnen zu können. Der schnelle Ausbau der Windkraft an Land und auf See sei der wesentliche Faktor für eine weitgehend autarke Lösung unserer Energieprobleme und soll uns vor dem Tod durch „Erderhitzung“ schützen.

 

 

Geht es nach den Grünen und auch nach großen Teilen der SPD und der Linken, muss „Klimaschutz“ vor Artenschutz und Menschenschutz stehen, denn nur mit „Klimaschutz“ können wir Menschen auf Dauer gesehen überleben. Deshalb sind die Vorgenenannten auch gegen eine Abstandsregelung der Windkrafttürme von 1000 m zur Wohnbebauung und sehen die bayerische 2000 m Regelung als Brüskierung an.

Klar, dass die schnelle und flächendeckende „Aufforstung“ deutscher Landschaften mit Windkraftanlagen auch zu den radikalen Forderungen der „Fridays for Future“ - Organisation gehört, die sich des Wohlwollens und der Förderung von allen erfreut, die politisch links stehen oder sich finanzielle oder wahltaktische Vorteile versprechen.

 

Ob den Windkraftenthusiasten von „grün-rot-superrot“ und einigen schwarzen Mitläufern klar ist, dass sie damit Pläne umsetzen, für deren Realisierung sich schon Adolf Hitler interessierte?

 

Zitat aus „Achgut.com“ : Reichskrafttürme (Zeichnungen unter Hermann Honnef, wikipedia.com.)
„Der Plan, die deutsche Stromversorgung auf Windkraft umzustellen, ist nicht neu. Im Februar 1932 berichtet der „Völkische Beobachter“ über die Vision eines „riesenhaften Projekts“ des Erfinders Hermann Honnef. Die Verwirklichung, heißt es, würde „eine völlige Umwälzung unserer wirtschaftlichen Verhältnisse herbeiführen“.

Die „Reichskrafttürme“ sollen im Herzen der Großstädte stehen und mehrere Windräder mit je 60 Metern Durchmesser auf einem 250 Meter hohen Turm vereinigen. Damit könne die „nationale Großversorgung“ mit Strom gesichert werden. Hitler interessiert sich für Honnefs Pläne, sie wurden jedoch damals aus guten Gründen nicht weiter verfolgt.“

Nachzulesen in:
„Die Geschichte der Windenergienutzung 1890 bis 1990“
Von Matthais Heymann, Campus, Frankfurt 1997

 

 

Wie aus zwei Artikeln in österreichischen Zeitungen hervorgeht, hatte man bereits damals das Problem der unregelmäßigen Stromerzeugung erkannt und wollte diesem Problem – wie heute – mit Elektrolyseanlagen und der Umstellung auf eine Wasserstoffwirtschaft begegnen.

Vor 90 Jahren hat offensichtlich der gesunde Menschenverstand gesiegt. Ideen aus der Klamottenkiste, deren Unsinn bereits erkannt wurde, können heute wohl kaum der Garant für Deutschlands energiewirtschaftliche Zukunft werden.

Auf den „Endsieg“ der Windkraft wollen wir gerne verzichten.
Linzer Volksblatt vom 2. März 1932:
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=lvb&datum=19320302&seite=6&zoom=38

Linzer Volksblatt vom 10. Juni 1932
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=lvb&datum=19320610&seite=6&zoom=38

 

 

Welche Folgen ein solcher „Endsieg“ bei einer Wetterlage wie am 20. November 2019 haben könnte, lässt sich unschwer vorstellen. Konventionelle Kraftwerke (Gas und Kohle) + Kernkraft lieferten 83 % des Strombedarfs, die gesamte Windkraft-Stromerzeugung aber nur 1,5 % (s. Graphik unten). Diese 83 % Stromerzeugung aus Kohle, Erdgas und Kernenergie sollen nach den Vorstellungen vieler Grüner bis 2030, geht es nach „Fridays for Future“ aber bereits demnächst wegfallen. Wetterlagen wie am 20.11.12.00 Uhr dieses Jahres wird es aber auch in Zukunft geben. Vielleicht auch nachts oder bei bedecktem Himmel und bei tiefen Minustemperaturen, wenn die vielen Elektroautos aufgeladen werden sollen und der Photovoltaikanteil fehlt.

 

Die häufig an uns gestellte Frage lautet: „Woher soll der Strom kommen, wenn die Windräder nicht gebaut werden?“
Unsere Frage lautet: „Woher soll an solchen Tagen der Strom kommen, wenn all` Eure Windradwünsche Realität geworden und all die „bösen“ Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke stillgelegt worden sind?“

 

25windkraft

 

Fazit der Energiewende (Gruppe Irrweg Windkraft):
1. Abkassieren, geht
2. Natur zerstören, geht
3. Landschaftsschändung, geht
4. Lebensraumzerstörung der Vögel, geht
5. Entwertung der Immobilien, geht
6. Gefährdung der Gesundheit der WKA Anwohner, geht
7. Herum fabulieren von ominösen Speichern, geht
8. Strom zuverlässig bereit stellen, geht nicht
Es lebe die Energiewende, dazu ganz ohne Speicher!

 

Hans-Joachim Schodlok

 

 

 

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