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Treherz - Weil es am vergangene Wochenende wieder einmal „Grotta g´hagelt“ hatte fand das traditionelle Gartenfest beim Nestbaum nun an diesem Wochenende statt. Dafür wurde das Vorstandsteam um Katja Rodi, Hubert Hau und Roland Burger und ihre 50 Helfer besonders am Sonntag mit idealem Feierwetter und einem vollbesetzten Biergarten belohnt.

 

Seit 1974 hält der Musikverein Treherz e.V. mit mehr oder weniger großem Wetterglück das Gartenfest im Obstgarten des „Nestbaum“ ab. Initiator war damals der vor einigen Jahren verstorbene ehemalige Vorstand und Dirigent Alfred Waizenegger, in dessen Obstgarten seitdem das Fest alljährlich abgehalten wird. Sein Schwiegersohn und seine Tochter führen diese bei Gästen aus nah und fern liebgewordene Tradition natürlich gerne fort.

„Allerdings mussten wir beim musikalischen Programm etwas improvisieren, erklärt Roland Burger. Zwar spielten am Sonntagvormittag nach dem Feldgottesdienst wie geplant die Leutkircher Altstadtmusikanten, aber den Stimmungsabend am Samstagabend bestritt anstelle des Jugendorchesters von HAITAI (der Kooperation der Kapellen von Haslach, AIchstetten, Treherz und Aitrach) der benachbarte Musikverein Seibranz. „Man hilft sich immer gegenseitig, wir haben letztes Jahr z.B. bei denen auf dem Sommerfest gespielt.“

Für den Feldgottesdienst, den wieder Pfarrer Ernst-Christof Geil zelebrierte, und zu dem sich schon – zur Überraschung von Roland Burger – sehr viele Gäste eingefunden hatten, hatte Bärbel Sattelberger sich in diesem Jahr als Motto „In welchen Schuhen bin ich unterwegs?“ einfallen lassen. Später wunderte sich Burger nicht mehr darüber, denn kurz nach der Eröffnung des Frühschoppens war auch die letzte Biertischgarnitur aufgestellt und besetzt.

Mit zu dem guten Ruf des Gartenfestes tragen auch die vielen leckeren Spezialitäten – besonders hervorzuheben sind da natürlich die legendären Brathähnchen – bei. Und weil man natürlich viele Bekannte trifft, die sich zu Fuß, mit dem Fahrrad, Motorrad oder Auto auf den Weg zum Nestbaum gemacht haben.
Den Nachmittag zu Kaffee und Kuchen bestritt dann wieder die MK Treherz musikalisch selbst, was laut Burger auch problemlos funktioniert, weil auch die Partner der Musikanten und viele Fördermitglieder fleißig mitarbeiten. Den Stimmungsabend am Sonntag zum Ausklang des Festes bestritt die Musikkapelle Wuchzenhofen, dafür spielt dann der MV Treherz in ein paar Wochen auf dem Sommerfest in Adrazhofen.
Und weil für jeden etwas geboten wird, erfreut sich das Gartenfest beim Nestbaum weit über Treherz und die angrenzenden Gemeinden hinaus so großer Beliebtheit.

 

Bericht und Bilder von Ulrich Gresser

 

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