Schultes

Bad Waldsee – Auch Bernhard Schultes nutzt die Möglichkeit mit einer eigenen Veranstaltung die Bürgerschaft zur Wahl seiner Person zum Bürgermeister von Bad Waldsee zu überzeugen. Der Netzwerker zieht alle Register seiner Kontakte. Geschätzte 500 Bürger machten sich auf den Weg in das Haus am Stadtsee. Leitspruch von Bernhard Schultes: „Wer fragt führt, wer nicht führt ist irgendwann nicht mehr gefragt!“

 

 

Wer sich erhofft hatte eine klassische Kandidatenvorstellung offeriert zu bekommen, der sah sich rasch getäuscht und wer Bernhard Schultes kennt, der weiss um seine langjährigen Verdienste in und um Bad Waldsee und der weiss um seine hervorragende Vernetzung. Eine persönliche Vorstellung wurde kurz gehalten. Unter der Prämisse „Heute und hier richten wir den Blick nach vorne!“ hatte Bernhard Schultes eine Gesprächsrunde mit gegebenen und zukünftigen Bad Waldseer Persönlichkeiten arrangiert.

 

Allgemeine und Waldsee-spezifische Themen wurden von den von Schultes als „Zukünftige„ bezeichnet, vorgetragen und formuliert. Eingeladen waren Silke Straßner, Konrektorin in Weingarten, Markus Mohr, Geschäftsführer der Thüga, die Schülerinnen Lucia Bucher und Kitty Hölzli, Andy Franke, Fahrschulinhaber, Florian Schoof, Werkpersonalleiter Verallia, Achim Strobel Ortsvorsteher Reute-Gaisbeuren und Michael Bucher, Schreinermeister und Kreishandwerksmeister.

 

Mit den Gesprächspartnern wurde auf Themen wie Familie und Bildung, Energie und Wirtschaft, Schule und Jugend, Verkehr, Personal, Ortschaften sowie Handwerk und Digitalisierung eingegangen.

 

Mit zwei Minuten Vortragszeit hatten die Gäste die Möglichkeit Impulse für die Zukunft in den jeweiligen Themenfeldern vorzutragen und eine Erwartungshaltung an die Stadt zu definieren. Silke Straßner wünscht sich mehr Platz für die Jugend. Markus Mohr möchte die Energiewende mit „Grünen Gasen“ gemeinsam mit Wirtschaft und Kommune hinbekommen. Kitty Hölzli klagt die Busverbindungen aus den Ortschaften nach Bad Waldsee und Ravensburg als mangelhaft an und Lucia Bucher spricht sich für eine zukunftsorientierte Schule mit modernem Unterricht in angenehmer und behindertengerechter Umgebung aus. Andy Franke als Initiator von Young Culture: „Wenn es so bleibt haben wir eine gelangweilte Jugend! Bad Waldsee muss Feierräumlichkeiten schaffen. Die Wertschätzung der Stadt ist nicht vorhanden!“

 

Florian Schoof: „Gesundheit ist ein Megatrend für die Zukunft. Der neue Bürgermeister hat eine lange Liste vor sich.“ Achim Florian Strobel möchte nicht nur die Vereine erhalten und stärken, die Verkehrsprobleme B30, L300/L36 und L285 sieht er als vordringliches Thema zur Zukunftsgestaltung. Michael Bucher: „Es weiss keiner mehr wo das Produkt, das er kauft, hergestellt wird.“. Für die regionalen Betriebe sieht er den Breitbandausbau als besonders wichtig an.

 

 

Nebst musikalischer Unterhaltung gab es zum Abschluss vom Heimatflüchtigen Johannes Warth auf seine ermutigende und unterhaltsame Weise eine Hommage an sein Bad Waldsee: „Ich liebe diese Stadt“ und fordert die Zuhörer auf: „Nehmen Sie teil an dem was diese Stadt bewegt. Wir müssen heute mehr investieren, um morgen mehr zu erhalten.“

 

Im Foyer war die Möglichkeit gegeben sich bei lässiger Jazzmusik und einem Thekengespräch über die Veranstaltung und die Bürgermeisterwahl zu unterhalten.

 

https://www.bernhard-schultes.de/


Bericht und Bild Wolfgang Weiß

 

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