09wildsBad Waldsee - Da es Mitte September im Schwarzwildgehege im Tannenbühl überraschend nochmals Nachwuchs gab, mussten jene Frischlinge, die im Mai geboren sind, nun vom Hauptgehege in das Frischlings-Gehege umziehen.

 

Nachdem diese eingefangen waren, durften sie, auf das Gefährt Traktor von Alois Genal geladen, komfortabel die Reise in ihr neues Domizil antreten. Im Frischlings-Gehege sind nun insgesamt 13 Frischlinge (junge Wildschweine), welche im Februar sowie im Mai geboren wurden.


Im Dezember werden diese dann verkauft und treten nochmals eine Reise in fremde Gehege an. Im Wildgehege konnte zudem der Wintervorrat an Futterrüben für die kommenden neun Monate gesichert werden, denn Thomas Sättele aus Haisterkirch belieferte das Gehege wieder in bewährter Art und Weise mit etwa zwölf Tonnen Rüben.


Diese Futterrüben reichen nun bis in den Juli des nächsten Jahres. Die Rüben dienen den Tieren aber nur als Beilage, denn zusätzlich werden auch noch Heu, Kraftfutter, trockenes Brot und Maissilage gefüttert. In Jahren mit vielen Rosskastanien werden diese noch zusätzlich ausschließlich dem Rotwild als Snack für „Zwischendurch“ gegeben.


Für das Steinwild und das Muffelwild sind die Rosskastanien zu groß und können zum Tode durch Ersticken führen. Das Schwarzwild, normalerweise nicht gerade wählerisch, verschmäht die Rosskastanien.


Bei der Rosskastanie handelt es sich um die Frucht, welcher jeder Waldseer vom Seeweg kennt. Im Unterschied dazu kennt man die Kastanie in aller Regel unter dem Name Maroni vom Jahr- bzw. Weihnachtsmarkt.



Text / Fotos: Martin Nuber, Stadtförster

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