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Bad Waldsee - Wenn die Beats aus den Boxen wummern, wo sich sonst Fuchs und Hase Gute Nacht sagen, ist wieder Festival Zeit: Waldstock bei Gaisbeuren ist angesagt. Und in der Nacht vom Freitag zum Samstag trafen sich gut 1000 junge Leute aus Bad Waldsee und Umgebung, um so richtig abzurocken. Und im Gegensatz zum berühmten Woodstock Festival, dessen Revival wegen vieler bürokratischen Auflagen nicht zustande kam, gibt es allen Auflagen zum Trotz ein Waldstock 2019 in Gaisbeuren.

 

Freitag ist traditionelle DJ Nacht beim Waldstock. Bekannte Größen der Szene wie Chrisbo und Funkanomics, Dämser und Simpatiek und eine Reihe weiter Plattenkünstler servieren Hip Hop vom Feinsten. Wenn Grönemeyer singt „Sie mag Musik nur wenn sie laut ist, wenn sie ihr in den Magern fährt“ ist das wohl die treffendste Beschreibung für den DJ Abend beim Waldstock. Die Musik ist nicht nur zu hören, sondern auch zu spüren und keiner kann und will sich ihr entziehen und so tanzen und wippen und bewegen sich alle im Takt der Musik.


Trotz ein paar Regentropfen strömen um 22.00 Uhr noch immer neue Besucher auf das Festival-Gelände und alle freuen sich auf eine Nacht zum Abrocken. „Wenn jeder was gibt, dann gewinnen alle“, so Sebastian Ehinger, Spiritus Rector und erster Vorsitzender des Waldstock e.V. Denn das Waldstock Festival soll für seine Besucher noch immer ohne Eintritt veranstaltet werden. Das geht nur, wenn die ganzen Helfer und Organisatoren „aus Spaß an der Freud“ ihre Freizeit für das Festival opfern, wenn die Künstler außer einer Aufwandsentschädigung auf ihre Gage verzichten, und wenn die Besucher ihre Getränke auf dem Festival kaufen.


Apropos Getränke: Die Veranstalter nehmen den Jugendschutz sehr ernst. Keiner kommt ohne Kontrolle auf das Festival-Gelände. Und gestaffelt nach Alter, werden den Besuchern verschieden farbige Bänder ums Handgelenk gelegt, so dass die Helfer an den Bars sofort erkennen können, an wen welche Getränke ausgegeben werden dürfen.


Selbst die Mama des Vereinsvorsitzenden bekommt eine Aufgabe: Stundenlang sitzt sie an der Straßensperre und wacht über die Einhaltung der Einbahnregelung am Tunnel Richtung Festival-Gelände. Denn manche Autofahrer würden die Sperre sonst glatt ignorieren.



Bericht und Bilder Erwin Linder


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