11Berufswahlcamp

Bad Waldsee - Was will ich mal werden? Welcher Beruf ist der richtige für mich? Wo sind meine Stärken? Welche Ziele habe ich? – Um die Schüler der Klasse7 der Werkrealschule bei der Beantwortung dieser Fragen zu unterstützen und somit Hilfestellungen für die Berufsauswahl zu geben, veranstaltet die Döchtbühlschule gemeinsam mit der Karrierebegleiterin Hilde Purkart und dem Beauftragten für Berufsorientierung, Uli Gassner, in dieser Woche das so genannte Berufswahlcamp.

 

Die fünftägige Veranstaltung ist der Einstieg der 7. Klasse in die intensivere Zeit der Berufsorientierung und leitet damit die Praktikumsphase ein. Beim Start am vergangenen Montag ging es zuerst um das Thema Stärken in allen Formen – mal theoretisch, mal spielerisch. Am Ende des Tages wurde ein Portfolio mit den eigenen Stärken und wo sie erfahren werden erstellt. Praktische Erfahrungen mit den kennengelernten Stärken konnten die Schüler beim Praxisparcours am Dienstag sammeln. Dabei haben sich elf Firmen und Institutionen aus Bad Waldsee bereit erklärt, mit den Schülern zusammenzuarbeiten (Mast, Jehle, Expert Kessler, Versandhaus Walz, Schreinerei Bucher, Bäckerei Gueter, Friseur „Sie & Er“, Krankenpflegeschule und die St.-Elisabeth-Stiftung). Jeder Betrieb bot dabei eine typische Tätigkeit aus dem jeweiligen Beruf an und die Schüler durften diese unter Anleitung selbst ausprobieren.

Anschließend beurteilten sie auf ihrem Laufzettel ihre Geschicklichkeit bei dieser Aufgabe und zählten die Stärken auf, die man dafür benötigt. Am Mittwoch stand der Besuch verschiedener Betriebe auf dem Programm. Dabei hatten die Schüler die Aufgabe, die dortigen Auszubildenden oder ausgebildete junge Mitarbeiter zu interviewen. Die Ergebnisse werden vor der Klasse präsentiert. Ein Impuls-Abend, bei dem es Informationen für Eltern gab, wie sie ihre Kinder ins Berufsleben kompetent begleiten können, folgte. „Dein erster Tag“ in einem Beruf, so lautet das Motto am heutigen Donnerstag. Die Schüler haben dabei die Gelegenheit, mit Hilfe von 3D- Brillen verschiedene Berufe „live“ zu erleben und ihre Eindrücke dabei an vier Stationen zu vertiefen. Das Thema „Ziele setzen – Zielen“, steht am letzten Tag auf dem Programm und wird dabei erlebnispädagogisch mit Bogenschießen, Kisten stapeln und der Umsetzung von persönlichen Zielen aufgearbeitet.

Bürgermeister Roland Weinschenk besuchte in Begleitung der städtischen Wirtschaftsförderin, Shqipe Karagja, am Dienstag das Berufswahlcamp beim Praxisparcours im Jugendkulturhaus PRISMA (siehe obiges Foto) und dankte dort dem Schulleiter Frank Wiest, der Karrierebegleiterin Hilde Purkart sowie den teilnehmenden Firmen für ihre Unterstützung. Die Döchtbühlschule und die kooperierenden Betriebe hoffen, dass durch das Berufswahlcamp möglichst viele Schüler den Weg in eine erfolgreiche Ausbildung finden.

Eine weiteres Berufswahlcamp ist im nächsten Jahr geplant. Firmen und Institutionen, die daran mitwirken wollen, sind eingeladen, sich bei der Döchtbühlschule zu melden. Kontaktdaten auf www.doechtbuehlschule-bw.de

 

Text/Foto: Brigitte Göppel

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