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Bad Waldsee - Wer diesem Samstag den Wochenmarkt nicht nur wie gewohnt auf der Hochstatt, sondern auch auf der Bleiche besuchte, traf auf viele neue Marktbeschicker. Sie alle waren dem Aufruf von Shqipe Karagja gefolgt und brachten buntes Leben und regionalen Genuss auf den Bad Waldseer Wochenmarkt. Im Bild: Bürgermeister Roland Weinschenk überreicht einen Geschenkkorb an die Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch

 

 

Honig und Dinnete direkt aus bäuerlicher Erzeugung, Kräuter aus dem Klostergarten, vom Omira_Axel gab’s frische Milch, Solawi, die Solidarische Landwirtschaft präsentierte Säfte und Gemüse, das Bad Waldseer Ernährungszentrum war mit einem Info-Stand vertreten und für den richtigen Ton sorgte einmal mehr Günther Schmuck mit seiner Swing-Time Band.

 

Shqipe Karagja sagte, sie würde sich freuen, wenn sie diese privaten Erzeuger jährlich einmal für den Markt gewinnen könnte.

 

Bürgermeister Weinschenk konnte wieder viel Prominenz aus der Politik begrüßen, allen voran die Staatsekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch, sowie Axel Müller und Benjamin Strasser, MdBs, die MdLs Raimund Haser und August Schuler sowie Waldemar Westermayer vom Bauernverband Allgäu-Oberschwaben.

„Vielfältig und gut“ und „frisch auf den Tisch“ das seien die Vorzüge des Wochenmarktes und mit der Aktion Regionaler Bauern- und Genussmarkt will die Stadt eine zusätzliche Plattform für Projekte zur gesunden Ernährung anbieten. In seinen Dankesworten lobte er ausdrücklich Shqipe Karagja für ihr Engagement um den Markt.

 

 

Als „heimliche Hauptstadt der Landwirtschaft“ bezeichnete Staatsekretärin Gurr-Hirsch Bad Waldsee in Ihrer Ansprache, die sie in den letzten 10 Tagen dreimal besuchte und heute extra von der Landesgartenschau zum Bauern- und Genussmarkt nach Bad Waldsee anreiste. Märkte und Aktionen wie in Bad Waldsee wären ein wichtiger Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Ministeriums. „Warum denn in die Ferne schweifen, sieh’ das Gute liegt so nah“ mit den Worten Goethes ging sie darauf ein, dass auch der Transport von Nahrungsmitteln zur CO2-Bilanz beitragen würde. Je kürzer die Wege, desto geringer wäre der ökologische Fußabdruck. Regionale Erzeuger nützten dem Klima und der Biodiversität.

 

Sie hob auch die Erfolge mit BeKi, der Landesinitiative für Bewusste Kinderernährung hervor. Freiberufliche Mitarbeiterinnen, die BeKi-Referenten*innen, informierten unter dem Motto "Fit essen schmeckt" in Tageseinrichtungen für Kinder, in Erwachsenenbildungseinrichtungen, in Kleinkindgruppen und in Schulen über alle Fragen rund ums Essen und Trinken. Im Mittelpunkt aller Maßnahmen stünden die Freude am Essen, die Lust am Selbermachen und der Aufbau von Vertrauen in die Qualität von Lebensmitteln.

 

„Den Konsumenten mit Genuss gewinnen“ muss das Ziel der Bemühungen sein, um damit auch der Verschwendung von Lebensmitteln, die zu 60 % in privaten Haushalten stattfände, zu begegnen.

Essen und trinken für die Heimat, rief sie den Besuchern des Marktes zu. Bevor sich die Gäste an den Häppchen von Rudi Spieß und den Erfrischungen mit und ohne Alkohol von Erwin Klingele delektierten, gab es noch einen Geschenkkorb von Bürgermeister Weinschenk für die Staatssekretärin.

 

 Bericht und Bilder Erwin Linder

 

 

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Viel Interesse für den Bauern- und Genussmarkt

 

 

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Gute Laune mit Klosterkräutern

 

 

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Milch vom Frischmilch-Axel

 

 

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Infos vom Bad Waldseer Ernährungszentrum

 

 

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Staatssekretärin Gurr-Hirsch im Gespräch mit Bürgermeister Weinschenk

 

 

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Günther Schmuck Swing Time

 

 

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Leckeres von Rudi Spieß

 

 

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Motto des Bauernverbandes

 

 

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Honig vom Erzeuger

 

 

 

 

 

 

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