07Scheckuebergabe Aerzte ohne GrenzenBad Waldsee - Einen Scheck über 633 € haben die Gemeinderäte der Stadt Bad Wald­see am vergangenen Montag an die Organisation „Ärzte ohne Gren­zen“ überreicht. Bild: v.li. Gemeinderätin Rita König (SPD), Gemein­derat Bernhard Schultes (Freie Wähler), Amy Neumann-Volmer, (Vor­standsmitglied von „Ärzte ohne Grenzen“), Marc Fischer (Fachbereich Wirtschafts- und Kulturraum der Stadt Bad Waldsee), Gemeinderätin Sonja Wild (CDU) und Bürgermeister Roland Weinschenk



Das Geld ist im Rahmen des diesjährigen Altstadt- und Seenachtfests beim Luftballon-Wettbewerb der Gemeinderäte zusam­mengekommen. 633 Luftballons wurden an zwei Tagen verkauft. Pro Ballon war 1 € für „Ärzte ohne Grenzen“ bestimmt. 80 von 633 in die gelassenen Kärtchen wurden an die Tourist-Info zurückgeschickt und dort ausgewertet. Am weitesten hat der Wind den Ballon von Nino El­ser aus Bad Waldsee getragen.


Das Kärtchen wurde aus der rund 570 Kilometer entfernten Stadt Lostice in Tschechien zurückgeschickt. Der Gewinner darf sich über eine Ballonfahrt für zwei Personen, gespon­sert von Firma Thüga, freuen. Eine Übernachtung und freien Eintritt in den Europapark Rust für zwei Personen (zur Verfügung gestellt vom TUI-Reisebüro) hat die zweitplatzierte Dorothee Herrmann aus Ulm gewonnen. Und über den dritten Preis, eine Ballonfahrt für eine Per­son, ebenfalls von Thüga gesponsert, kann sich Jannes Sonntag aus Bad Waldsee freuen.


Bürgermeister Roland Weinschenk sagte im Rahmen der Schecküber­gabe an „Ärzte ohne Grenzen“, dass sich die Luftballonaktion der Gemeinderäte bei den Besuchern des Altstadt- und Seenachtfestes zu einem Besuchermagneten entwickelt habe und dankte den Gemein­deräten für ihren Einsatz im „Stadt-Hüttele“. Es sei schön, dass dabei Geld für einen guten Zweck gesammelt wurde. Wenn man die vielen Krisengebiete auf der ganzen Welt sehe, wisse man, dass die Aufgaben von Organisationen wie „Ärzte ohne Grenzen“ leider nicht weniger würden.


Gemeinderat Bernhard Schultes lobte die Zusammenarbeit mit der städtischen Tourist-Info, die hervorragend funktioniere und dass die Aktion den Gemeinderäten Spaß mache. Die Arbeit der „Ärzte ohne Grenzen“ sei bereits beim Lauffieber unterstützt worden. So sei der Kontakt zustande gekommen. „Ärzte ohne Grenzen“ ist eine unabhängige Organisation und auf private Spenden angewiesen, wie Vorstandsmitglied Amy Neumann-Volmer erklärte.


Als humanitäre medizinische Organisation setze sie sich für eine qualitativ hochwertige und effiziente Gesundheitsversor­gung in den Ländern ein, in denen das Überleben von Erwachsenen und Kindern gefährdet ist. „Im Gegensatz zu manch anderen Hilfsorganisa­tionen reden wir darüber und informieren, wenn Giftgas, Hunger oder Vergewaltigung als Waffen gegen Menschen benutzt werden“, unter­streicht die Ärztin und fügt an, dass in manchen Ländern der Zugang zu den Patienten leider verwehrt werde.


Wer die Arbeit von „Ärzte ohne Grenzen“ unterstützen möch­te, kann spenden:

Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE72 3702 0500 0009 7097 00
BIC: BFSWDE33XXX


Weitere Informationen zur Organisation gibt es im Internet auf www.arzte-ohne-grenzen.de



Text/Foto: Brigitte Göppel

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